Erstellt am 04. Mai 2011, 00:00

Zwei Orte fordern Entlastung. STRASSE / Lkw-Verkehr in Rechnitz und Markt Neuhodis belastet Bürger. Gespräche mit dem Land stehen an, laut Bürgermeistern gibt es „eine vernünftige Lösung“.

Staubiger Reifen eines LKW  |  NOEN
MARKT NEUHODIS, RECHNITZ / Alle Seiten sind im Gespräch mit der BVZ um Konfliktlösung bemüht. Schließlich ist das Problem schon länger bekannt, nämlich dass der Lkw-Verkehr des Steinbruches der Rechnitzer Firma Freingruber mitten durch Markt Neuhodis geht.

„Seit Umfahrung hat Verkehr  aus Ungarn zugenommen“

Dazu kommt laut Unternehmer Karl Freingruber aber auch, dass durch die neue Umfahrung der Pkw-Verkehr vor allem von ungarischen Lenkern stark zugenommen hat: „Alle Ungarn, die nach Bad Tatzmannsdorf wollen, fahren durch Markt Neuhodis. Wir allein sind nicht dafür verantwortlich.“ Laut den beiden Bürgermeistern Engelbert Kenyeri und Johann Wallner (beide SPÖ) ist es vor allem die Verschmutzung und die Staubentwicklung, die einige Bürger auf die Palme bringt: „Wir sind alle bemüht, eine Lösung zu finden“, verspricht der Rechnitzer Kenyeri und Wallner ergänzt: „Es soll demnächst ein Gespräch mit dem Land und der Baudirektion geben, von heute auf morgen geht das sicher nicht.“

Den Vorwurf der Verunreinigung der Straßen will sich Freingruber nicht gefallen lassen: „Wir haben sogar eine eigene Kehrmaschine, die die Straßen säubert.“ Ihm sei es nur Recht, wenn eine Umfahrung komme.

Bei Bürgerversammlungen in den beiden Gemeinden wurden mögliche Lösungsvorschläge präsentiert. „Wir haben uns grundsätzlich auf eine Variante geeinigt, diese wäre auch die kostengünstigste“, erzählt Wallner. Für ihn ist klar, dass sich „sowohl Rechnitz als auch Markt Neuhodis an den Baukosten beteiligen müssen“. Das Hauptproblem sei, dass die Firma den Standort in Rechnitz habe, aber hauptsächlich Markt Neuhodis belastet werde.

Zahlreiche Lkw vom Rechnitzer Unternehmen Freingruber donnern durch Markt Neuhodis.

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