|
|
2.9.2010 |
|
| NEWS | FREIZEIT | TREFFPUNKT | SERVICE | SPECIALS | INFO/KONTAKT | ANZEIGENMÄRKTE |
|
|
||||||
![]() |
|||||||||
| LOKALAUSGABEN | STOLZ AUFS BURGENLAND |
WEITERE THEMEN | |||||||
![]() |
|||||||||
Ausgaben BVZ
Ausgaben NÖN |
Online-Ausgabe
10 Jahre dabei, doch nie gesehen
Ein gewisser Paulus Manker
Gerhard Windholz, Kurts Vater und Betreiber des Rasthauses „Zur Alten Mauth“ an der B 50 bei Neusiedl am See, fand die Idee interessant und klemmte sich hinter das Projekt. „Ich habe halt nachgelesen, was man zu dieser Zeit in der Stadt gegessen hat; das waren zum Beispiel Rindfleischsülze, Ochsenmaulsalat, Metternichsalat, Kalbsgulyás mit Nockerln und so genannte Hendlbügerl, also panierte Hendlhaxen.“ Paulus Manker war mit der Auswahl nicht zufrieden, sie schien ihm zu wenig vornehm. „Da habe ich ihm“, sagt Papa Windholz, „die Kulturgeschichte der Küche erklärt, ihm davon erzählt, dass früher die Prominenz aus Wien zum Picknick aufs Land gefahren ist, und in ihren Körben Mayonnaise-, Gurken- und Erdäpfelsalat und eben kalte, panierte Hendlhaxen gewesen sind.“
An allen Aufführungsorten von „Alma“ war Windholz dabei, zwischen einigen Sommern in Purkersdorf und der heurigen Station in Petronell lagen auch Venedig, Lissabon und Los Angeles. Und immer noch wird die Fiktion aufrecht gehalten, das Essen in der Pause sei eigentlich der Totenschmaus für den eben verstorbenen Komponisten Gustav Mahler.
„Heuer bieten wir beim Buffet Speisen von allen Stationen an, aus Lissabon etwa die Arroz de Pato, die Ente mit Reis, und als Dessert Pastéis de Belem, aus Venedig Triglia rossa alle Venezia, also Meerbarben mit Zucchini und Orangen, und aus den Vereinigten Staaten marinierten Lachs und Thunfisch und Piglet with dumplings and horseradish, das ist Spanferkel mit Serviettenknödel und Kren.“
Essen für 250 Menschen
Mit Paulus Manker versteht sich Kurt Windholz gut, obwohl sie gleich im ersten Jahr zusammengekracht sind. „Wir sind – seiner Meinung nach – während der Vorstellung in der Küche zu laut gewesen. Darüber hat er sich furchtbar aufgeregt.“ Er macht eine kurze Pause. „Aber wahrscheinlich hat er sogar Recht gehabt.“
Heute sei das Verhältnis friktionsfrei, wenn auch Manker immer noch kein einfacher Mann sei. „Meinungsverschiedenheiten kann man mit ihm über jedes Thema haben, zum Beispiel auch über die Frage, wie man eine Tafel aufbaut und Sitzplätze stellt. Und wenn alles funktioniert, dann dreht er es sicher um, denn es ist ihm fad, wenn etwas gut läuft.“
Nur bei den Proben zugesehen
|
"Politik ist Leidenschaft"... Bauer sein hat schöne Seiten... Freude am Kampf... Nicht nur Quoten... Inneres nach außen kehren... Viel Kraft und Konzentration... Zeichnen beflügelt... |
|||||||
|
|||||||||