Erstellt am 28. Oktober 2014, 11:35

von APA Red

99 Prozent der Österreicher sind "Naschkatzen". Schokolade, Fruchtgummi und Co. stehen nicht nur zu Halloween hoch im Kurs: 99 Prozent der Österreicher sind "Naschkatzen" und essen zumindest hin und wieder Süßes.

 |  NOEN, Symbolbild

Am meisten wird in der Weihnachtszeit gesündigt, so eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Wiener Instituts MindTake Research.

Für fast zwei Drittel der 500 interviewten Österreicher sind bestimmte Anlässe ein Grund, mehr Süßigkeiten zu konsumieren als sonst. Advent- und Weihnachtszeit liegt dabei ganz vorne, aber auch zu Ostern wird vermehrt genascht, gefolgt von Silvester. Halloween liegt mit dem Valentinstag auf Platz vier.

Mehr als 25 Euro pro Monat für Süßes

Pro Haushalt werden monatlich etwa 25,94 Euro für Süßes ausgegeben. 75 Prozent greifen am liebsten zu Tafel-Schokolade, gefolgt von Keksen (68 Prozent), diversen anderen Schoko-Artikeln (52 Prozent), Kaugummi (43 Prozent) und Fruchtgummi (41 Prozent). Am unbeliebtesten ist Lakritze, auf die 85 Prozent lieber verzichten.

Für 70 Prozent ist Süßes schlichtweg purer Genuss. Fast jeden Zweiten (42 Prozent) treibt der Heißhunger zum Sündigen und 40 Prozent gönnen sich gerne eine Nachspeise. Jeder Fünfte (20 Prozent) belohnt sich selbst mit Naschereien, bei weiteren 15 Prozent ist es einfach Gewohnheit.

Unterschiede zwischen Geschlechtern

Ihre Gemütslage spielt für zwei Drittel keine Rolle. Beim restlichen Drittel ist die Stimmung von Bedeutung, aber nach Geschlechtern unterschiedlich: So konsumieren Männer Schokolade und Co. eher, wenn es ihnen besonders gut geht; Frauen hingegen, wenn sie in schlechter Verfassung sind.

Süßes ist auch als Geschenk beliebt: Nummer eins der schokoladigen Mitbringsel ist Merci (21 Prozent), gefolgt von Milka (18 Prozent) und Lindt (acht Prozent).