Erstellt am 21. September 2014, 15:44

Beste Zeit für Einkochen. Gerade jetzt im Spätsommer und Frühherbst reift heimisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle heran.

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Der Trend zum Selbermachen ist ungebrochen und dabei lassen sich viele neue Rezeptkreationen wie z. B. Kürbis-Apfelmarmelade, Birnenchutney, Zucchiniketchup, pikant eingelegte Kürbiswürfel, Quittengelee und vieles mehr ausprobieren.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für Selbstgemachtes aus dem Garten oder vom Markt. Wichtig ist, neben frischen, unbeschädigten und qualitativ hochwertigen Zutaten auch die passende Konservierungsmethode für das Obst und Gemüse zu wählen.

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So bleiben wertvolle Nährstoffe wie z. B. Vitamine weitestgehend erhalten. Entsprechende Hygiene ist für die Haltbarkeit ausschlaggebend, daher sollte man bei der Zubereitung penibel auf Sauberkeit achten.

Vorratshaltung bringt viele Vorteile

Wer die einzelnen Zutaten selbst aussucht, weiß auch über die Herkunft besser Bescheid. Der direkte Weg vom Garten oder vom Bauernmarkt auf den Teller liefert Frische, besten Geschmack, keine Pestizidrückstände, die kürzesten Transportwege und ist somit ökologisch empfehlenswert.

Wichtig ist, den richtigen Erntezeitpunkt abzuwarten, denn nur voll ausgereiftes Obst und Gemüse weist den vollen Gehalt an Vitaminen und bioaktiven Substanzen auf.

Tipps zum Haltbarmachen

  • Einkochen: Reifes Obst zu Marmeladen, Fruchtaufstrichen und Gelees einkochen. Neue Kreationen aus Obst und Gemüse wie z. B. Kürbis-Apfelmarmelade probieren. Eine Alternative für Gelierzucker ist z. B. Agar-Agar, welches aus Rotalgen gewonnen wird und eine sehr hohe Gelierkraft besitzt.

  • Chutneys und Relishes: Obst oder Gemüse wird mit Essig, Zucker und Gewürzen wie Chili, Ingwer oder Kardamom verkocht. Chutneys und Relishes passen als kalte Würzsoßen zu Fleischgerichten, Getreidelaibchen und Käse.

  • Einlegen: Als Konservierungsmittel wird Essig, Öl, Salz oder Alkohol verwendet. Für Essiggemüse eignen sich feste Gemüsearten wie Karfiol, Paprika, Sellerie, Rote Rüben, Pfefferoni, Karotten. Beeren und Obst werden meistens im Rumtopf angesetzt.

  • Kräuterpestos als Würze: Die Mischungen aus hochwertigem Öl, gehackten Kräutern und Nüssen schmecken herrlich in Salatdressings, Soßen und Aufstrichen. Sie halten im Kühlschrank einige Monate lang.

  • Trocknen: Gut geeignet sind z. B. Zucchini, Karotten, Paradeiser, Äpfel, Birnen und zahlreiche Kräuter. Dörrobst oder Rote-Rüben-Chips sind ideale Snacks. Ein optimales Trocknungsgerät ohne hohen Energieaufwand ist ein Dörrapparat.

  • Entsaften: Selbst gemachter Saft ist eine gute Alternative zu gekauften Fruchtsäften und stark zuckerhältigen Limonaden.