Erstellt am 17. Juni 2015, 08:07

von Rupert Kandlbauer

Weidener im Glückstaumel. Hornstein-Trainer Markus Buchner war nach dem Match äußerst enttäuscht und haderte mit der Linienrichterentscheidung.

Der UFC Weiden mit Boris Hujbert und Roman Pajer schaffte den Aufstieg durch einen Last-Minute-Treffer gegen Hornstein. Foto: Brinki  |  NOEN, Brinki
Alle haben auf das Spiel der Spiele gewartet, aufsteigen konnte aber nur noch eine Mannschaft. In solchen Spielen ist nicht nur das spielerische Können ausschlaggebend, sondern es sind verschiedene Umstände, die das Spiel entscheiden können.

Remis und Aufstieg in letzter Minute entrissen

Groß war der Ärger von Hornstein-Trainer Markus Buchner, als der von Torhüter Patrick Varga gehaltene Elfmeter wegen einer Linienrichter-Entscheidung wiederholt werden musste.

Der zweite Versuch führte dann zum Ausgleich. Zu allem Überdruss kam dann das unglückliche Eigentor von Mateia Dured-Micola zum 2:2-Ausgleich.

Ein Remis hätte den Gästen für den Aufstieg in die 1. Klasse Nord gereicht – wäre da nicht die 93. Minute gewesen. Michal Demeter schoss in der Nachspielzeit zum 3:2-Sieg ein.

„Nächste Saison gibt es den totalen Angriff“

„Es hat heute nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen“, stellte Weidens Sektionsleiter Markus Millner nach Spielende fest, und fügte an: „Den Sieg haben sich unsere Fans redlich verdient und wir freuen uns alle auf die neue Herausforderung in der kommenden Saison.“

Wie tief die Enttäuschung bei Hornstein-Coach Markus Buchner sitzt, zeigt die Tatsache, dass er für eine Stellungsnahme am Telefon nicht bereit war, sondern in einem SMS seine Gefühlssituation offen legte. Er befindet sich nun auf einem kurzfristigen Erholungsurlaub. Das Pech ist mit Worten nicht auszudrücken. Was da passiert ist, müssen er und seine Spieler erst verdauen.

„Aber nächste Saison gibt es den totalen Angriff und einmal wird sich vielleicht das Glück auch an uns erinnern“, so der Abschluss-Satz der SMS von Markus Buchner.