Breitenbrunn

Erstellt am 16. November 2016, 02:35

von Martin Plattensteiner

Breitenbrunns Kader wird total umgekrempelt. Breitenbrunn ist nicht nur auf der Suche nach einem neuen Trainer, sondern auch am Transfersektor voll gefordert.

Kurt Behringer sackelte sechs Punkt ein. Er bleibt aber bei der Jugend.  |  BVZ

Rund gelaufen ist es bei den Breitenbrunnern lediglich zum Saisonstart (acht Punkte in den ersten fünf Partien) und zum Ausklang (Interimscoach Kurt Behringer holte aus drei Spielen sechs Punkte). Dazwischen wurde Mager- und Schonkost geboten. Coach Josef Werdenich musste nach der 0:3-Pleite in Apetlon seinen Hut nehmen. Die Mannschaft war alles andere als eine Gemeinschaft, die Trainingsqualität litt vor allem unter der geringen Anstrengungsbereitschaft der Akteure.

Zwei Kandidaten wurden kontaktiert

Klar war, dass Kurt Behringer nur für drei Spiele zur Verfügung stehen wird. Er widmet sich fortan wieder der U12-Truppe. Der sportliche Leiter, Manuel Böröcz , ist zurzeit mit seinen Kollegen eifrig auf Trainersuche. „Zwei, drei interessante Coaches haben wir schon kontaktiert“, lässt er sich nur spartanisch in die Karten blicken.

Tadtens Ex-Betreuer Harald Toth zählt aber nicht dazu. Doch nicht nur auf der Trainerbank, sondern auch im Kader wird sich etliches verändern. Legionär Lubomir Kordanic wurde schon nach Hause geschickt. „In Summe war das, was er gebracht hat, zu wenig“, so Böröcz. Ein Trio wird im Frühjahr leiser treten: Wolfgang Fischer kann aus beruflichen Gründen kaum zum Training kommen. Er wird als Stand-by-Kicker den Breitenbrunnern erhalten bleiben.

Michael Pötsch startet im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester in Deutschland – auf ihn wird man also auch nicht zählen können. Auch Christian Horvath wird ins zweite Glied rücken, er will den sportlichen Aufwand reduzieren und in der Reservemannschaft auflaufen.

„Wir sind auf der Suche nach einem Zehner und einem Verteidiger“, führt Böröcz aus. Fündig werden wird man am ehesten im Ausland. „Einen Österreicher mit Top-Qualität kann man nicht bezahlen“, so der Funktionär.