Erstellt am 25. Februar 2015, 08:35

"Tischi" als Pechvogel. Steinbrunns Christian Troindl verletzte sich innerhalb kürzester Zeit wieder schwer.

Au weh. Steinbrunns Christian „Tischi“ Troindl brach sich schon wieder den Mittelfußknochen. Trainer Toni Dwornikowitsch kann mit dem Defensivspezialisten in der Rückrunde wohl kaum rechnen. Matz  |  NOEN, Matz

Erst im Oktober musste Steinbrunns Defensivspezialist und Kopfballungeheuer Christian „Tischi“ Troindl nach einem Bruch des Mittelfußknochens lange aussetzen.

Mittelfußknochen brach ohne Fremdeinwirkung 

Nun passierte dem Pechvogel dieses Missgeschick noch einmal. Im Testspiel in Sankt Georgen (0:4-Niederlage) knickte er mit dem rechten Fuß ohne Fremdeinwirkung um. Mit schmerzverzerrtem Gesicht humpelte er vom Platz.

Im Spital erfolgte dann die niederschmetternde Diagnose. Der Mittelfußknochen war wieder gebrochen – und das exakt zwei Zentimeter unterhalb der bereits verheilten Stelle.

„Das ist ein großer Schock“, war die erste Meldung von ASV-Trainer Toni Dwornikowitsch, der auf einen seiner verlässlichsten Spieler verzichten muss. „Troindl tärgt einmal für fünf Wochen einen Gips. Dann wird man weitersehen“, so der Coach weiter.

Troindl spielte im „Dworni-System“ als Abfangjäger vor den Spitzen und Vollstrecker nach Standards eine wichtige Rolle. „Jetzt muss ich mir Gedanken machen. Ein Bruch ist ja etwas ganz anderes als eine Zerrung.“