Wallern

Erstellt am 21. September 2016, 02:48

von Martin Plattensteiner

Wann wankt Wallern?. Am Sonntag gab der Tabellenführer erstmals Punkte ab. Die Schlussphase der Partie wurde nicht mehr sauber überstanden.

Erstmals gab es für Bernhard Rainprechts Wallerner in dieser Saison einen Punktverlust.  Foto: CSW  |  Christopher Schneeweiß

Bislang lief es für den BVZ-Burgenlandliga-Absteiger wie am Schnürchen. Trainer Bernhard Rainprecht stapelte tief, wohlwissend, dass die Mannschaft über eine schlagkräftige Truppe verfügt. Die zahlreichen Youngsters, die nachdrängen, sollen heuer integriert werden – klaro, da tut man sich schwer das Zauberwort „Meistertitel“ in den Mund zu nehmen.

Doch Rainprecht ist nicht nur am Rasen und in der Kabine ein gewiefter Taktiker, sondern abseits des Platzes ein geschickter Luchs. Er weiß, wie man Junge aufbauen und Gestandene bei Laune halten kann. Bislang klappte alles – mit manchmal simplen Mitteln wurden knappe Vorsprünge über die Distanz gerettet.

Nun aber gehen dem USC Wallern die Routiniers ab – und das ist wohl der einzige Grund, warum der Favorit ins Straucheln kommen kann.

Junge Spieler sammeln wertvolle Erfahrung

Das Korsett der Routiniers hat bislang die jungen Spieler getragen und aufgefangen. So sammelte der erst 17-jährige Alexander Graisy schon in der Abstiegssaison wertvolle Erfahrung im Erwachsenenbereich.

Youngster Michael Michlits (20 Jahre) durfte zuletzt auch schon von Beginn weg ran, Florian Zechmeister (17 Lenze) ersetzte den Wallerner Goalgetter Christoph Müllner, der verletzt ausscheiden musste.

Zechmeister verschuldet zwar den späten Ausgleichspenalty, legte aber in der Schlussphase eine Top-Chance auf, die dann Markus Janisch vergeigte. „Das sind wichtige Erfahrungen für die Burschen“, meint Obmann Stefan Michlits. „Man muss ja auch an die Zukunft denken.“ Dass die Ausfälle von Michael Thüringer (Kreuzband), Walter Engelbert, Patrick Summer und Simon Steiner, bitter sind, ist wohl klar.

Die nahe Zukunft ist die Partie in Sankt Georgen. Dort muss erst die 0:4-Pleite in Frauenkirchen verdaut werden. Bis Freitag (19.30 Uhr) ist wenig Zeit.