Erstellt am 16. Januar 2013, 00:00

Achberger in Pama. 2. Liga/1. Klasse / St. Georgen und St. Andrä waren sich über den Wechsel von Rado Achberger einig. Dieser unterschrieb aber beim SK Pama.

Von Angela Pfalz

Radovan Achberger wechselt vom Zweitligisten St. Georgen in die 1. Klasse Nord zum SK Pama. Dabei deutete alles daraufhin, dass der slowakische Stürmer in der Frühjahrssaison für St. Andrä auf Torjagd gehen würde.

„Wir waren uns einig, ihn zu holen, erstmals für ein halbes Jahr mit anschließender Option“, erzählt St. Andrä-Obmann Martin Brasch, der sich nun von Neuem auf Stürmersuche machen muss und dementsprechend enttäuscht ist: „Ich war mit der Ablösesumme bereits auf dem Weg nach Eisenstadt. Als ich angerufen habe, um zu sagen, dass ich gleich da bin, habe ich erfahren, dass Achberger zum SK Pama wechselt. Ich habe dann versucht, Achberger anzurufen, ihn aber nicht erreicht. Damit war für mich alles erledigt. Das ist nicht die feine Art. Ich habe dann noch mit seinem Berater telefoniert, der meinte, ihm gefalle diese Vorgehensart auch nicht.“

Brandgefährliches Duo Pajer und Achberger 

Auch St. Georgens Sportlicher Leiter Christian Breyer sagte, der UFC wäre mit St. Andrä einig gewesen. „Ich habe St. Andrä dann informiert, dass Achberger auch mit Pama verhandelt“, so Breyer.

Ausschlaggebend dafür, dass sich Achberger kurzfristig für Pama entschied, dürfte zum einen die wesentlich kürzere Fahrzeit gewesen sein, als auch die Tatsache, dass sein Freund Roman Pajer dort spielt. Gemeinsam bilden die beiden Slowaken nun ein brandgefährliches Sturmduo. SK-Obmann Dieter Steiner meinte, erst im Nachhinein gehört zu haben, dass Achberger in St. Andrä schon zugesagt hatte.

„Wir waren uns vorher eigentlich mit zwei Spielern einig. Die sind uns dann aber abgesprungen. Als wir gehört haben, dass Achberger frei ist, haben wir ihn angerufen und gefragt, ob er zu einem Gespräch kommen möchte. Er hat zugesagt und wir sind uns dann schnell einig geworden“, so Steiner, der noch betont: „Achberger hat uns gesagt, dass er noch mit anderen verhandelt. Für ihn war es anscheinend nicht so klar, dass er nach St. Andrä wechselt.“