Erstellt am 12. März 2014, 09:00

Aufschlag in Südafrika. Auslands-Auftritt | David Pichler schaffte bei seinem ersten Südafrika-Turnier den Einzug ins Achtelfinale. Ein weiteres Turnier steht noch an.

Sprung in der Rangliste. David Pichler wird in dieser Woche erstmals unter den besten 200 der U18-Spieler der Weltrangliste geführt.  |  NOEN
Von Martin Ivansich

Der Osliper David Pichler ist derzeit in Südafrika, wo er zwei Turniere bestreitet. Die Auftakthürde beim Kategorie II-Event in Potchefstroom – 120 Kilometer südwestlich von Johannesburg – gegen den Südafrikaner Rhys Milne meisterte der 18-jährige mit 6:4 und 6:3 souverän, obwohl er phasenweise mit seinem Spiel nicht zufrieden war: „Bis zum 4:4 im ersten Satz war es nicht wirklich gut. Mit zwei guten Spielen habe ich mir den Satz geholt. Im zweiten habe ich rasch mit 5:1 geführt.“

Unter die Kategorie „Ärgerlich“ fällt die Niederlage im Achtelfinale. Pichler gewann gegen Justin Roberts (BAH) den ersten Durchgang mit 6:1. Beim Stand von 4:4 im Zweiten schlich sich jedoch ein Aufschlagspiel mit vier Fehlern ein, welches die Wende bedeuten sollte.

Pichler scheiterte im Achtelfinale

Auch weil der Burgenländer im Spiel darauf gleich drei Chancen auf das Re-Break liegen ließ. Zu Beginn des dritten Satzes gelang dem jungen Mann aus Bahrain erneut ein Break, welchem David Pichler den ganzen Satz über nachlaufen musste. „Mein Gegner hat ab dem zweiten Satz wirklich sehr stark serviert“, wusste der Osliper zu berichten. Roberts machte mit einem zweiten Break den Sack zum 6:3 zu.

Magdalena Pint war mit ihrem Viertelfinaleinzug beim ÖTV-Jugendhallenturnier in Oberpullendorf das erfolgreichste BTV-Talent im Einzel. Die Spielerin des TC Blau-Weiß Oslip setzte sich zum Auftakt gegen die Salzburgerin Jenny Schefbänker durch und traf danach im Burgenländer-Duell auf die Pöttschingerin Laura Fröch, die als Nummer fünf gesetzt, in der ersten Runde ein Freilos hatte.

Fröch holte sich den ersten Durchgang mit 6:3, verlor dann jedoch etwas den Faden, was Pint zu einem 6:3 und 6:1 nutzte. Gegen die Wienerin Selina Pichler war dann mit 1:6 und 1:6 Endstation.