Erstellt am 13. Mai 2015, 07:05

von Martin Ivansich

Die Halle bebte beim Dragonz-Triumph. Die U14-Mannschaft der Hornstein Dragonz setzte sich beim Final-Turnier daheim souverän durch.

Landesmeister. Markus Müllner, Lukas Knor und Fran Selakovic (v.l.) durften am Wochenende über einen großen Erfolg jubeln. Die Basketball-Youngsters der U14-Mannschaft von den Hornstein Dragonz sicherten sich in der heimischen Halle souverän den Landesmeistertitel. Foto: Martin Ivansich  |  NOEN, Martin Ivansich
Die besten vier U14-Teams des Burgenlands spielten in der Volksschule-Halle in Hornstein am vergangenen Samstag um den burgenländischen Meistertitel.

Traditionsklubs hatten das Nachsehen

Die Hornsteiner gingen dabei in das Rennen mit den Basketball-Hochburgen aus Oberwart, Güssing und Mattersburg.

Dennoch startete die Truppe vom Trainer-Gespann Andrea und Roland Knor als großer Favorit in das Final-Turnier. Immerhin beendete man den Grunddurchgang ohne Niederlage.



Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Hornsteiner, die im Semifinal-Spiel auf Güssing trafen.

Nach einer mäßigen Anfangsphase inklusive deutlicher Ansprache von Coach Roland Knor während des ersten Time-Outs blüten die Hausherren so richtig auf. Am Ende waren die Südburgenländer chancenlos, Hornstein siegte mit 84:22.

„Vorteile in die Wagschale geworfen“

Einen Schritt war man somit noch vom großen Ziel entfernt. Die Hürde hieß Oberwart. Die jungen Gunners siegten im Halbfinale gegen Mattersburg, waren dann aber gegen Hornstein machtlos.

„Wir haben unsere körperlichen und spielerischen Vorteile in die Wagschale geworfen und letztendlich verdient gewonnen. Die Mannschaft hat ein sensationell tolles Jahr absolviert“, freute Trainer Roland Knor nach dem 66:36 im Endspiel.

Ganz zu Ende ist die Saison für die U14-Truppe noch nicht. Mit dem Sieg bei der Landesmeisterschaft qualifizierte man sich für die Österreichische Meisterschaft, die Ende Mai über die Bühne gehen wird. „Für die Jungs ist das sicher eine ganz tolle Sache, auch wenn dort ordentliche Kaliber dabei sind“, so der Trainer.