Erstellt am 30. September 2015, 05:17

von Martin Ivansich

Berlin- Marathon: Neue Bestzeit für Susanne Fuchs. Susanne Fuchs fuhr in Berlin neue persönliche Bestmarke. Johannes Hahnekamp finishte auf Rang 96.

Susanne Fuchs hatte keine optimale Vorbereitung. Sie war nicht ganz fit, zeigte aber dennoch eine beherzte Leistung und beendete den Berlin Marathon in persönlicher Bestzeit. Foto: UES  |  NOEN, UES

Fast die gesamte europäische Spitze tummelte sich unter den 500 Startern des Inline-Marathons in Berlin. Mit Susanne Fuchs und Johannes Hahnekamp waren auch zwei Burgenländer am Start.

Die beiden UES-Athleten gingen bei diesem Rennen mit hohen Ambitionen an den Start, konnten die eigenen Erwartungen aber nicht ganz umsetzen.

Im Damenbewerb war Susanne Fuchs im ersten Rennviertel gut im Hauptfeld positioniert. Mit den ersten Angriffen, vor allem durch das internationale Profi-Team „Powerslide“ mit Vorjahressiegerin Manon Kamminga (Niederlande), wurde das Tempo dann aber rasant verschärft und Susanne Fuchs, regierende Staatsmeisterin über diese Distanz, verlor in Folge den Anschluss an die Spitze.

„Ich war im Vorfeld nicht ganz fit, so konnte ich nicht ganz an die Grenzen gehen. Das Tempo an der Spitze war dann sehr hoch, ich war dann nur mehr in einer kleinen Gruppe, da konnten wir nicht viel Tempo machen“, so Fuchs. Die Eisenstädterin beendete das Rennen dennoch mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:18:29 auf Platz 54. Siegerin im Damenbewerb wurde Sandrine Tas aus Belgien.

Bei den Herren wurde von Beginn an ein enormes Tempo gefahren, auch hier war das Team „Powerslide“ maßgeblich an den Angriffen beteiligt. Recht früh konnte sich ein starkes Trio absetzen, bestehend aus Gary Hekman (Niederlande), Francisco José Peula (Spanien) und Titelverteidiger Bart Swings (Belgien). Der Belgier konnte sich dann auch wenige Kilometer von seinen Begleitern absetzen und nicht nur mit seinem Sieg belgische Festspiele feiern, Swing stellte in einer Zeit von 56:49 einen neuen Weltrekord über diese Distanz auf.

Nach einem schlechten Start wurde UES-Athlet Johannes Hahnekamp vom Tempo etwas überrascht und verpasste den Sprung in die Verfolgergruppe hinter der Spitze. Der Eisenstädter fuhr im großen Hauptfeld, ging hier keine Risiken mehr ein und landete in einer Zeit von 1:07:20 auf Rang 96.