Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Bleibt das Erfolgsjahr am Ende unbelohnt?. TENNIS /  Wimpassing feierte heuer den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Platzprobleme mindern aber die Freude.

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Zweifelsfrei standen die Tenniscracks in diesem Jahr im Schatten der erfolgreichen Fußballer. Dabei feierte der TC Wimpassing zumindest genauso große Erfolge. Die Einsermannschaft, die Damen und der TC Wimpassing 2 fixierten in ihren Klassen die Meistertitel. Kein burgenländischer Verein holte in der vergangenen Saison drei Titel in der Allgemeinen Klasse.

Ein Tennisplatz fehlt dem Landesliga B-Meister

Dennoch überwiegt bei den Vereinsverantwortlichen nicht nur der Jubel. Der größte Erfolg der Klubgeschichte, der Aufstieg des TC Wimpassing 1 in die Landesliga A, lässt große organisatorische Aufgaben auf Wimpassing zukommen. Weil der Tennisverein nur zwei Plätze hat, spielte man bereits in der Landesliga B mit einer Sondergenehmigung. Für die Landesliga A gilt diese aber nicht mehr. „Da braucht man drei Plätze. Und da werden wir eine Lösung finden müssen“, so Obmann Harald Zagiczek.

Denn sonst müsste man wohl alle Landesliga-A-Meisterschaftsspiele auswärts bestreiten. Das wäre mit Sicherheit kein würdiger Rahmen für das Premierenjahr in der obersten burgenländischen Spielklasse. „Ich hoffe, dass wir von der Gemeinde Unterstützung in diesem Punkt erhalten werden“, so Zagiczek, der sich sportlich schon das erste Ziel für die Landesliga A gesteckt hat: „Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.“  Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass die erfolgreichen Wimpassinger dieses Vorhaben auch auf der eigenen Anlage in die Realität umsetzen können. Immerhin ist die Landesliga auch für ambitionierte Nachwuchsspieler eine Perspektive. Und von denen gibt es in Wimpassing derzeit reichlich. 35 Kinder spielen derzeit im Nachwuchs des TC Wimpassing und bereiten dem Klub viel Freude.