Erstellt am 03. Dezember 2014, 10:48

von Christopher Schneeweiß

Rochade im Gehäuse. Leo Höppel wird in Purbach durch Tobias Schriefl im Tor ersetzt. Neusiedl-Goalgetter Marian Tomcak kommt nun doch nicht.

Purbach-Goalie Leo Höppel wird dem UFC im Frühjahr aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und will kürzertreten.  |  NOEN, zVg

Eigentlich war sich der UFC Purbach mit Neusiedl-Goalgetter Marian Tomcak schon über einen Transfer in der Winterpause einig. Am Donnerstag sagte der Legionär aber ab und bleibt weiterhin den Seestädtern treu.

„Natürlich ist das bitter für uns. Jetzt müssen wir weiter auf die Suche gehen. Er hat von Neusiedl ein perspektivisches Angebot bekommen, wird auch nach der aktiven Karriere dort arbeiten“, so Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl. Auch Trainer Andreas Haller zeigte sich über den geplatzten Transfer enttäuscht: „Er hätte uns sicher weiterhelfen können. Nun werden wir uns nach einem neuen Goalgetter umschauen.“

Mit Nachwuchstalent Daniel Gruber ist hingegen alles klar. Der 16-jährige Offensivspieler kickte zuletzt im U18-Team der Akademie der Admira und kommt aus Donnerskirchen. „Er ist ein schneller Linksfuß, der im Angriff alles spielen kann“, so Haller über den Neuzugang.

Tobias Schriefl tritt die Höppel-Nachfolge an

Allerdings gibt es auch eine weitere Hiobsbotschaft. Einsergoalie Leo Höppel steht dem UFC Purbach in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung. „Er will aus beruflichen Gründen kürzer treten und sich mehr auf seinen Job konzentrieren. Leo ist zwei- oder dreimal die Woche unterwegs und hätte so zu viel Stress“, zeigte sich Steindl über die offene und ehrliche Art des Keepers erfreut.

Im Jänner kehrt sein Nachfolger – Tobias Schriefl – von seinem USA-Auslandssemester zurück. „Er ist quasi wieder ein Neuzugang. Ich bin froh, dass ich Schriefl im Sommer schon verpflichtet habe. Jetzt übernimmt er die Rolle von Höppel im Tor. Dazu haben wir mit Peter Sailer einen weiteren guten Tormann in unserem Kader“, berichtete Adi Steindl.

Offen ist auch noch das Theater um Dhozghar Kadir. Der irakische Nationalspieler kann sich zwischen seinem Stammklub, dem FavAC (Wiener Liga), und Ober-Grafendorf (1. Niederösterreichische Landesliga) entscheiden. „Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, erklärte ein leicht irritierter Sportlicher Leiter.