Erstellt am 08. Oktober 2014, 09:53

von Philipp Frank

Zwei Derbys auf dem Speiseplan. Klingenbach muss nach Purbach, Wimpassing in Sankt Georgen antreten. Auf Sankt Margarethen wartet Oberwart.

Remis. Sankt Margarethens Stephan Grafl (r.) holte den Elfmeter zum 1:1 heraus. Draßburgs Richard Stern sah daraufhin die Gelb-Rote Karte wegen Kritik. Am Freitag muss Sankt Margarethen nach Oberwart.  |  NOEN, Ivansich
Revierduelle, wohin man schaut: Am kommenden Wochenende steigen in der BVZ Burgenlandliga gleich zwei Bezirksderbys.

Dihanich hofft „auf einen Befreiungsschlag“

Am Freitag, um 19.30 Uhr, muss Klingenbach in Purbach antreten. Die Gäste plagen große Personalprobleme. Philipp Grafl (Kreuzbandriss) und Alexander Klemenschitz (Knorpelschaden) fehlen noch länger. Zudem ist Kapitän Christoph Dihanich Gelbgesperrt. Auch hinter dem Einsatz von Daniel Schreiner (Cut am Kopf) steht ein großes Fragezeichen.

„Das wird sehr schwer für uns werden. Ich hoffe auf einen Befreiungsschlag“, so Klingenbach-Trainer Hans Dihanich, der zumindest Thomas Klemenschitz nach abgesessener Sperre wieder zurück bekommt.

Purbach will nach dem Last-Minute-Remis in Wimpassing die verlorenen Punkte wieder zurückholen. „Beide Mannschaften brauchen einen Sieg. Ich bin erwartungsvoll und guter Dinge, dass es diesmal mit einem Dreipunkter etwas wird“, so Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl. Michael Wölfer sollte trotz seiner Auswechslung (Knie) einsatzbereit sein.

Schlusslicht Wimpassing im Derby unter Zugzwang

Ebenfalls am Freitag muss Wimpassing nach Sankt Georgen. Der Tabellenletzte steht ordentlich unter Zugzwang. „Wir müssen punkten, auch wenn es sehr schwer wird. Wir werden alles versuchen, um den ersehnten Dreier zu holen“, so Sankt Georgen-Coach Karl Rupprecht, der aus dem Vollen schöpfen kann.

Sein Gegenüber, Robert Haager, hat mit dem gesperrten Thomas Reitprecht einen schweren Verlust zu beklagen. Zudem fehlen auch noch Ronny Weigl und Armin Szivatz. Patrick Wunderbaldinger sollte nach seinem Urlaub wieder dabei sein. „Das wird eine interessante Partie werden. Wir fahren zwar als Favorit hin, sind es aber keineswegs. Es wird sicher ein paar Umstellungen geben, vorne müssen wir flexibler sein.“

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Der SV Sankt Margarethen hat mit Oberwart ebenfalls einen harten Brocken auf dem Speiseplan. Jörg Eisner ist nach seiner Roten Karte gegen Draßburg gesperrt.

„Der Regionalliga-Absteiger gehört zu den Titelkandidaten. Wir wollen sie ärgern und müssen aber auf der Hut sein. Es läuft im Moment sehr gut bei uns, das dürfen die Spieler nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Sankt Margarethen-Trainer Roman Mählich.