Erstellt am 17. April 2013, 00:00

Dank Erfolgslauf schon auf Platz vier. Siegesserie / Der UFC Purbach kletterte dank des 2:0-Heimsieges über Neusiedl am See auf den vierten Tabellenrang. Von Philipp FrankPURBACH - NEUSIEDL 2:0.

Tiefer Boden. Purbachs Patrick Mozelt (r.) kam für den verletzten Andi Strommer ins Spiel. Christoph Kienzl (l.) und seine Neusiedler rutschten am Türkenhain aus und bezogen beim 0:2 die erste Frühjahrsniederlage. Foto: Frank  |  NOEN, Frank

Von Philipp Frank

PURBACH - NEUSIEDL 2:0. Die Hausherren begannen sehr ambitioniert und wollten gleich von Anpfiff an klarstellen, wer Herr im Haus ist. Chancen waren zunächst Mangelware. Purbach beschäftigte sich anfangs mehr mit den Kienzl-Brüdern. „Ich habe Neusiedl dreimal beobachtet und war froh, dass beide Kienzls gespielt haben. So waren sie für mich leichter zum ausrechnen und unsere Taktik ging voll auf“, freute sich Purbach-Trainer Günther Schiffer nach dem Spiel.

In der 23. Minute nutzte Balasz Granat einen schrecklichen Abwehrpatzer. Nach einem weiten Wagentristl-Pass überhob er den völlig unmotiviert herauslaufenden Neusiedl-Goalie Adi Kaiser vom Sechzehnereck zum 1:0. Nach einer guten Stunde nutzte Granat erneut einen Kaiser-Patzer und stellte den 2:0-Endstand her. Dabei zirkelte er einen Freistoß über die Neusiedler Mauer, der Aufsitzer war für den NSC-Schlussmann nicht zu bändigen.

Die Gäste hatten zwei gute Chancen, fanden in UFC-Keeper Leo Höppel allerdings ihren Meister. „Das Match war sehr ausgeglichen. Neusiedl hat keinen guten Tag erwischt, wir waren aber genau um das Ergebnis besser. Taktisch haben wir die Partie besser angelegt, Neusiedl hat sich zu viel auf die beiden Kienzls verlassen“, resümierte Purbach-Coach Günther Schiffer.

Mit diesem Sieg kletterte der UFC in der Tabelle auf den vierten Platz. Um diesen Platz zu verteidigen, muss am Samstag in Horitschon zumindest ein Punkt her. Abwehrrecke Matthias Grassl kassierte gegen Neusiedl die neunte Gelbe Karte und ist gesperrt. Hinter dem Einsatz von Andi Strommer steht ein großes Fragezeichen. Er musste beim 2:0 frühzeitig mit einer Oberschenkelverletzung ausgetauscht werden.

„Das Saisonziel haben wir erreicht, ich denke, dass ein paar Punkte noch dazukommen werden. Wenn die Einstellung weiter so passt, dann werden wir noch eine gute Figur machen“, so Günther Schiffer.

Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl weiß um die Stärken des Gegners: „Horitschon ist sehr heimstark, aber wir sind im Moment gut drauf. Ich will auch dort punkten!“