Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Das Duell der Goalgetter. SEJMENOVIC GEGEN STÖSSL / 23 zu 22 – so sieht die Trefferquote der beiden Top-Stürmer vor dem direkten Duell am Freitag aus.

Von Angesicht zu Angesicht. Die BVZ lud Mirza Sejmenovic (l.) und Edi Stössl zum gemeinsamen Foto-Shooting. Der Trausdorfer tippt am Freitag auf einen 3:1-Sieg seiner Klubs, Sankt Georgens Stössl rechnet mit einem 2:1-Sieg und einem Befreiungsschlag seines Teams.  |  NOEN
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VON MARTIN PLATTENSTEINER

Wenn am Freitag um 19.30 Uhr der SC Trausdorf auf den UFC Sankt Georgen trifft, kommt es zum Duell der beiden Topscorer in dieser Saison. Zurzeit hat der 21-jährige Mirza Sejmenovic die Nase um ein Tor vor Sankt Georgens Edi Stössl vorne. Was zeichnet die beiden Goalgetter aus?

„Ich dachte immer, dass ich der letzte meiner Art als klassischer Strafraumstürmer bin“, zollt der 31-jährige Stössl dem Senkrechtstarter Sejmenovic eine ordentliche Portion Respekt. „Er hat einen ungemein kontrollierten und präzisen Schuss.“

Das man über die Stärken eines Edi Stössl nicht mehr sprechen muss, dessen ist sich Sejmenovic bewusst: „Er hat bei all seinen Vereinen in seiner Karriere gezeigt, dass er immer wieder ein Tor machen kann.“

Momentan fühlt sich Stössl aber nicht hundertprozentig fit: „Ich habe fast die komplette Vorbereitung verpasst. Jetzt fehlen mir oft die entscheidenden Zentimeter.“ Mit den Jahren hat Stössl gelernt, dass man als Sturm-Ass vor allem von der Mannschaft abhängig ist. Sejmenovic selber ist noch gierig auf den Torerfolg und würde gerne Torschützenkönig werden.

„Mein Traum ist es, doch noch eines Tages bei einem Profiklub unterzukommen“, so Sejmenovic, der in einer Hornsteiner Firma im Lager arbeitet. „Da ist man manchmal schon müde.“ Diese Aussage kostet Stössl einen Schmunzler: „Ich benötige nach einem Match schon fast zwei Tage zum Regenerieren.“