Erstellt am 23. Dezember 2015, 09:34

von Martin Plattensteiner

Das Prinzip der Transfer-Rotation. Viele Klubs halten es so: Zuerst „teure“ Spieler abgeben, dann „Neue“ verpflichten.

Windens Trainer Manfred Riedmayer sieht sich zurzeit am Transfermarkt um. Verlassen darf den Klub erst dann ein Akteur, wenn schon adäquater Ersatz gefunden worden ist. Im Jänner möchte der Neo-Coach ein Spiel organisieren, wo zahlreiche Testpiloten die Chance erhalten, um sich zu präsentieren. Klar ist, dass die Abwehr verstärkt werden soll. Auch im Sturm herrscht - nach dem Abgang von Markus Pimpel - ein Loch. Foto: Ivansich  |  NOEN, Ivansich
Wer kommt, wer geht? Diese Devise läuft im Transferwinter eher umgekehrt. Vereine, die mit vermeintlichen Stars oder überbezahlten Kickern zufrieden sind, trachten danach, eben diese Kicker abzugeben. Dann ist in der Klubkassa wieder etwas da, das man investieren kann.

Spekulativ unterwegs sind beispielsweise die Steinbrunner. Donat Varga, Tibor Sifter und Mark Saller wurden bereits gekündigt. Die Hoffnung ist groß, dass das Trio rasch neue Brötchengeber findet. Erst dann kann man sie von der Gehaltsliste streichen. „Bis dahin können wir nichts fixieren“, gibt ASV-Sportchef Hans Peter Troindl zu.

Die drei Ungarn tendieren aktuell nach Neufeld, wo ihr Ex-Trainer Toni Dwornikowitsch den drohenden Abstieg verhindern soll.

Aufsteiger noch auf der Suche nach dem Zehner

In Winden macht man kein Hehl daraus, dass innerhalb der Truppe umgebaut werden muss. Stürmer Markus Pimpel ist schon weg – er heuerte in Jennersdorf an. Spieler wie Martin Hybsky oder Jan Nemcek sind anderswo heiße Aktien.

„Umschauen darf sich jeder Spieler“, stellt Trainer Manfred Riedmayer fest. „Aber gehen kann man nur dann, wenn wir einen Ersat gefunden haben. Das muss den Spielern schon bewusst sein.“

In Pama laufen die Drähte heiß. Nachdem man sich während der Saison von Filip Moravcik verabschiedet hatte, ist die Position im zentralen Mittelfeld vakant. Im 3-4-3-System ist ein Regisseur unbedingt notwendig. „Wir verhandeln mit einigen Kandidaten“, so Sektionsleiter Manuel Werdenich.