Erstellt am 21. November 2012, 00:00

Der „Schmähbruder“ ist Geschichte. SV Sankt Margarethen / Josef Degeorgi und der Verein gehen ab sofort getrennte Wege. Ein Nachfolger wird noch gesucht. Von Philipp FrankEs wurde bereits lange gemunkelt, nun ist es doch passiert: Der SV Sankt Margarethen und Trainer Josef Degeorgi gehen ab sofort getrennte Wege.

Die Betreuerbank musste Josef Degeorgi räumen. Wer sein Nachfolger wird, steht allerdings noch nicht fest. Philipp Frank  |  NOEN

„Einvernehmlich“, schickte Obmann Gerhard Petermann gleich voraus. In der Tat hat man sich nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren auf freundschaftlichem Wege getrennt.

„Es war eine schöne Zeit“, meinte auch der Ex-Trainer einen Tag nach der Trennung. Am Mittwoch gab es die erste interne Vereinssitzung, am Samstag trafen dann beide Parteien die logische Konsequenz. „Wir wollen den einheimischen Weg noch verstärken und noch mehr Eigengewächse in die Kampfmannschaft einbauen“, berichtete Petermann.

So könnte es dann auch sein, dass man sich von dem einen oder anderen Spieler trennen wird. Zwei sind bereits weg: Ersatzkeeper Michael Gerdenitsch geht zurück zu seinem Stammklub Rohrbach. Markus Pinter kam nie über die Rolle des Einwechselspielers hinaus und wird im Winter ebenfalls das Greabochstadion verlassen. Zurückkehren wird Michael Migschitz. Der Keeper war zuletzt in Neudorf aktiv. Auch eine Rückkehr von Florian Scheuhammer, der in Wulkaprodersdorf nur die Nummer zwei ist, steht im Raum.

Trifft es nun auch  die Routiniers?

Es könnte aber auch noch sein, dass man sich von einem oder zwei Routiniers trennen wird. „Das müssen wir erst alles besprechen“, erklärte der Sankt Margarethener Obmann. Priorität hat nun vorerst die Trainersuche.

„Ein Nachfolger steht noch nicht fest, aber wir werden nichts überstürzen. Natürlich hätten wir gerne mit Josef Degeorgi weitergearbeitet, aber wir müssen auch seine Entscheidung respektieren“, so Petermann. Der neue Trainer könnte aber schon bald gefunden sein.

„Vielleicht geht es schneller als man denkt. Wir haben ja auch zwei Spieler in unseren Reihen, die den Trainerschein haben“, meinte Sektionsleiter Günter Welz. Gemeint sind die Routiniers Marcus Pürk und Rolf Landerl.

„Beide kennen die Mannschaft bestens und sind Führungsspieler. Aber wir werden uns mit der Entscheidung Zeit lassen“, so Welz weiter. Wie geht es mit Josef Degeorgi weiter? Die coolen Kommentare und der Schmäh werden sicherlich im Greabochstadion fehlen. „Mal schauen, was kommt, aber ich wäre für eine neue Herausforderung bereit“, so der 52-jährige Ex-Internationale.