Erstellt am 23. März 2016, 03:24

von Christopher Ivanschitz

Der Titel ist zurück im Burgenland. Die Sportschützen des PSV Eisenstadt sicherten sich in einem Herzschlagfinale den Sieg gegen Absam und revanchierten sich somit für die Niederlage aus dem Vorjahr.

Richard Zechmeister, Helmut Gruber, Reinhard Eder und Wolfgang Heiling sicherten dem PSV Eisenstadt den Bundesliga-Titel. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Der Showdown der besten vier Teams der Luftpistolen-Bundesliga in Zell am Ziller verlief ganz nach dem Geschmack des PSV Eisenstadt. Mit einem 18:14-Finalerfolg über Vorjahressieger HSV Absam holten Richard Zechmeister, Helmut Gruber, Reinhard Eder und Wolfgang Heiling den Titel, nach einem Jahr Pause, wieder retour ins Burgenland.

Entscheidung mit dem letzten Schuss

Nach dem Achtel- und Viertelfinale, die im Feber in Scharnstein ausgetragen wurden, kam es letztes Wochenende zum großen „Showdown“ der besten vier Mannschaften Österreichs.

Am Samstag, im Halbfinale, mussten die Bundesligamannschaft des PSV Eisenstadt gegen den SV Eisenkappel an den Start. Die Burgenländer durften sich in einer spannenden Begegnung über ein 17:15 freuen und zogen mit diesem Ergebnis in das Endspiel ein.

Tags darauf wartete mit dem HSV Absam der härteste Gegner auf die heimischen Akteure. Die erste Serie entschied der PSV Eisenstadt mit 7:1 für sich, ehe die Mannen aus Absam den zweiten Durchgang dominierten und somit die letzte Serie über Sieg und Niederlage entscheiden musste.

„Wir benötigten noch drei Punkte und hätten den Titel in der Tasche, aber das war nicht so einfach. Die Tiroler wehrten sich mit allen Mitteln und so kam es, wie schon am Vortag, dass der letzte Schuss die Entscheidung brachte“, erklärte Manager Herbert Wagner – die Partie wurde mit einem Ergebnis von 18:14 zu Gunsten der Hauptstädter entschieden.

„Das war ein tolles und spannendes Wochenende. Im Vorjahr sind wir im Viertelfinale, ebenfalls nach einem ausgeglichenen Kampf, gegen dieselbe Mannschaft ausgeschieden. Heuer drehten wir den Spieß um und holten den Bundesligatitel wieder ins Burgenland“, so das Fazit von Wagner.