Erstellt am 04. Februar 2015, 08:39

„Diese Tour war wirklich extrem“. Die 1200 Teilnehmer kämpften mit Eis, Schnee, Regen und Wind. 124 überschritten auch die Ziellinie.

Matthias Leeb zeigte sich im Gasthaus in Apetlon trotz durchnässter Kleidung bestens gelaunt  |  NOEN, Privat
„Es war in diesem Jahr wirklich mehr als eine Herausforderung“, so Organisator Michael Oberhauser zur 24 Stunden-Burgenland Extrem-Tour. Wind, Schneefall, Kälte, Eis und Regen machten die Herausforderung zu einer extremen Härteprobe.

Am Ende schafften von den 1200 Teilnehmern 124 die Umrundung des Neusiedler Sees. Sie ließen sich nicht bremsen und absolvierten die 120 Kilometer lange Strecke bis zum Schluss.

Streckenrekord trotz Wetterkapriolen

Der schnellste Bezwinger dieser Distanz war diesmal der Gmundner Thomas Bosnak, der die Umrundung in sensationellen 10 Stunden und 26 Minuten absolvierte.

Trotz der hohen Ausfall-Quote zog Oberhauser eine rundum positive Bilanz: „Es geht hier ja nicht um Platzierungen. Das steht nicht im Vordergrund. Schön ist die einzigartige Atmosphäre.“

Die soll es auch nächstes Jahr geben: „Natürlich werden wir nächstes Jahr wieder eine Tour machen. Wahrscheinlich sogar noch größer als heuer. Die Extrem-Tour ist ja jetzt schon die größte Wintersport-Veranstaltung des Burgenlands.“