Erstellt am 22. April 2015, 06:05

von Rupert Kandlbauer

Donnerskirchen in Lauerstellung. Der UFC Donnerskirchen pirscht sich in der Tabelle an das Spitzentrio weiter an.

Donnerskirchens Spielertrainer René Nebl (r.) und seine Teamkollegen zeigten in Oggau, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. Foto: Ivansich  |  NOEN, Ivansich
Kein Trainer hatte vor der Saison den UFC Donnerskirchen auf seiner Rechnung. Nun steht der Underdog der 2. Klasse Nord mit nur vier Punkte Rückstand auf den Vizemeister-Titel auf den fünften Platz der Tabelle.

René Nebl als Erfolgsgarant

Der Aufwärtstrend der Donnerskirchner begann mit René Nebl. Von der Burgenlandliga gekommen, setzte er als Spieler und seit 16 Monaten als Spielertrainer neue Akzente im Verein. Nicht zu vergessen seine Gefährlichkeit vor dem Tor: 56 erzielte Tore in zweieinhalb Spielzeiten sprechen eine deutliche Sprache. Im letzten Jahr belegte der UFC den dritten Tabellenplatz.

Bemerkenswert ist der Umstand, dass Donnerskirchen trotz eines kleinen Spielerkaders in der Spitzengruppe mitmischen kann. Vier ungarische Legionäre und die Nebl-Brüder bilden den Stamm der Mannschaft. Der Rest sind junge, talentierte einheimische Spieler, die langsam in die Kampfmannschaft reinwachsen.

„Erwarte mir Leistungssteigerung“

Was auffällt, Nebl gibt auf dem Spielfeld keine lauten Anweisungen an die Mitspieler, will so das gute Klima innerhalb des Teams wahren. Außerdem fehlen ihm zum Auswechseln auch die Alternativen auf der Ersatzbank.

„Ich erwarte mir eine Leistungssteigerung meiner Mannschaft. Schade ist nur, dass wir in zu Beginn der Frühjahrssaion in Großhöflein zwei Punkte haben liegen lassen. Dann wären wir jetzt aufgrund des besseren Torverhältnisses weiter vorne“, so der Donnerskirchener Spielertrainer abschließend.

Das Remis beim Tabellenführer Oggau zeigt, dass mit dem UFC jederzeit zu rechnen ist.