Erstellt am 22. Oktober 2013, 01:57

Doppel-Rot sorgte für nächste Pleite. Kartenspiele / Binnen sechs Minuten mussten Sankt Margarethens Martin Hahnekamp und Philipp Kummer mit Rot vom Feld. Von Philipp FrankSTINATZ - SANKT MARGARETHEN 4:2.

Alexander Petermann (l.) lieferte eine tadellose Partie in Stinatz ab. Auch mit nur mehr neun Spielern boten die Sankt Margarethener den Hausherren Paroli. Daniel Fenz  |  NOEN, Daniel Fenz

Von Philipp Frank

STINATZ - SANKT MARGARETHEN 4:2. Nach der Niederlage gegen Jennersdorf setzte es auch in Stinatz eine Pleite. „Sehr bitter“, meinte Spielertrainer Marcus Pürk, „vor allem, wenn man bedenkt, dass wir gut ins Spiel gekommen sind und die Partie eigentlich dominiert haben.“

Trotz Ausschluss-Doppelschlag mitgehalten

Ein „roter Doppelpack“ brachte aber seine Truppe dann rasch auf die Verliererstraße. Martin Hahnekamp (27.) – für eine Notbremse – und Kapitän Philipp Kummer (33.) – für ein Foul – sahen binnen sechs Minuten die Rote Karte.

„Auch mit neun Mann haben wir uns gut verkauft und Pinkafeld hat sich sehr geplagt“, so Pürk weiter. Gio Gikaschvili per Elfmeter (28.), Horvath mit einem satten Schuss (39.) und Steiner aus einem Konter (61.) sorgten nach einer Stunde für klare Verhältnisse. Auch das Eigentor durch Ante Zore konnte die Südburgenländer nicht aus der Ruhe bringen.

„Zwei Gegentore waren extrem unnötig“

Steiner sorgte mit seinem zweiten Treffer für die 4:1-Führung (75.). Der erste Saisontreffer von Mario Seckel (83.) zum 4:2-Endstand war nur mehr Ergebniskosmetik.

„Leider waren zwei Gegentore extrem unnötig“, so der SVM-Spielertrainer, der nun gegen Purbach wieder punkten will.

Vorschau: Kapitän Philipp Kummer und Abwehrrecke Martin Hahnekamp sind gesperrt. Dafür kehren aber wieder Philipp und Alexander Ganabetter nach ihren Sperren beziehungsweise Verletzungen ins Team zurück. Auch der zuletzt kranke Marco Gerhardt ist wieder mit an Bord. „Wenn wir nur annähernd so eine Moral zeigen, wie zweite Halbzeit gegen Stinatz, dann muss ich mir normalerweise keine Sorgen machen - aber was ist schon normal im Fußball“, so Marcus Pürk.