Erstellt am 17. Oktober 2012, 00:00

Ein böses Erwachen. Cup-Niederlage / Für die Mattersburg Rocks – mit den Klingenbacher Pinterits-Zwillingen – war im Cup gegen Amstetten Endstation.

Von Michael Weller

BASKETBALL / Damit hatte wohl niemand in Mattersburg gerechnet. Ausgerechnet die Amstetten Falcons erwiesen sich als Stolperstein für den Meister der zweiten Bundesliga im Chevrolet-Cup. Ein Gegner, den man in- und auswendig kannte, gegen den man in den letzten zwei Jahren kein einziges Mal verloren hatte.

Die Burgenländer fanden von Anfang an nicht in ihr Spiel. Während der amtierende Meister nur eine „Lightversion“ seines Könnens lieferte, legte Amstetten fulminant los. Schon im ersten Viertel zogen die Niederösterreicher davon und auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel. 30:53 – ein Halbzeitstand, den die Meisten gar nicht fassen konnten. In der zweiten Spielhälfte brachten die Falcons ihr Boot sicher ins Trockene – Endstand 76:95 aus der Sicht der Rocks.

Rehabilitation in der  Meisterschaft

„Die waren heute viel aggressiver und motivierter als wir“, zeigte sich Coach Mike Coffin enttäuscht. „Das Spiel muss schnell wieder aus unseren Köpfen.“ Dies war auch deshalb notwendig, weil bereits zwei Tage später die nächste Meisterschaftsrunde auf dem Programm stand. Gegen die Basket Flames Vienna fanden die Rocker aber schnell zu ihrer alten Stärke zurück und konnten sich mit einem klaren 70:51-Erfolg wieder rehabilitieren.

Lukas Pinterits war mit 17 Zählern Topscorer der Rocks. Sein Zwillingsbruder Sebastian kam auf zwölf Punkte. „Wir haben die richtige Antwort nach der Cupniederlage gegeben,“ wusste Mike Coffin, „wenngleich wir noch einige Probleme hatten.“ Am Samstag wartet nun das nächste schwere Auswärtsspiel gegen die Danube City Timberwolves.