Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Ein Brüderpaar mit Vorzeige-Garantie. ASKÖ KLINGENBACH / Thomas und Alexander Klemenschitz zählen trotz ihrer jungen Jahre zu fixen Größen im Team.

Brüderduo. Thomas und Alexander Klemenschitz (v.l.) gehören trotz ihres jungen Alters zu wichtigen und verlässlichen Spielern beim ASKÖ Hotwell Klingenbach.PHILIPP FRANK  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

Sie gehören schon lange zum Stamm der Mannschaft des ASKÖ Klingenbach. Die Rede ist vom Brüderpaar Alexander und Thomas Klemenschitz. Während der jüngere, Alexander, bis auf die Partie gegen Oberwart alle Meisterschaftsspiele im Herbst bestritten hat, musste sein älterer Bruder lange Zeit verletzungsbedingt zuschauen.

Thomas klagte schon länger über Schmerzen an der Ferse beziehungsweise an der Achillessehne. „Ich habe ein Überbein an der Ferse und jetzt drückt der Schuh dort drauf“, berichtete der Defensivallrounder. Er hofft, seine restliche Fußballerkarriere nicht mit Schmerzen spielen zu müssen. „Ich habe einen speziellen Schaumstoffring, der etwas dämpft. Wenn ich Glück habe, vergeht das wieder. Im Frühjahr möchte ich auf alle Fälle wieder voll angreifen und mir einen Stammplatz erkämpfen“, so Thomas Klemenschitz.

Lackner: „Kennen Stärken,  aber auch die Schwächen“

Alexander hat schon sein Stammleiberl auf der linken Abwehrseite, blickt aber mit gemischten Gefühlen auf die abgelaufene Herbstmeisterschaft zurück.

„Für die Mannschaft ist es ziemlich gut gelaufen. Endlich einmal mussten wir nicht gleich von Beginn an gegen den Abstieg spielen“, so der Linksfuß. Mit seiner eigenen Darbietung ist der 19-Jährige aber nicht so zufrieden. „Ich hoffe, dass es im Frühjahr für mich besser läuft“, so Alex, der sein Stellungsspiel verbessern möchte und auch im Kommunikationsbereich lauter werden will. „Ich muss mit meinen Mitspielern mehr reden“, gibt er sich selbstkritisch.

Klingenbach-Trainer Sepp Lackner ist begeistert vom Brüderpaar. „Beide sind vom Charakter und von der Einstellung her Musterschüler. Sie sind intelligent, verlässlich und kennen ihre Stärken, aber auch Schwächen. Aber ich denke, sie können noch mehr, und das werden wir versuchen im Frühjahr noch aus ihnen herauszukitzeln“, schwärmt der Betreuer.