Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Ein Co-Trainer wird dringend gesucht. 2. LIGA NORD / SV-Leithaprodersdorf-Trainer Maurizio Zoccola ist immer wieder zum Improvisieren gezwungen.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON MARTIN PLATTENSTEINER

Im Normalfall darf sich jeder Coach glücklich fühlen, wenn er auf einen großen Kader zurückgreifen kann. Neo-Leitha-Trainer Maurizio Zoccola staunte nicht schlecht, als er nach dem ersten Training feststellen musste, dass an die 30 Kicker zur Übungseinheit gekommen waren. Doch Unterstützung gab es bislang keine. „Alleine ist das nicht machbar“, meinte Zoccola, der in der vergangenen Woche die Reservemannschaft von der Ersten „beinhart“ trennte. Der Erfolg gab ihm recht – der Trainer konnte sich intensiv um eine Truppe kümmern – und just gewann diese im letzten Testspiel vor dem Rückrundenauftakt gegen Klingenbach mit 2:0. Zoccola selber hat sich bislang immer wieder um Unterstützung selber kümmern müssen. So half ihm Volkan Kahramann, der eigentlich in Simmering unter Vertrag steht. „Leider denken manche Funktionäre, dass ein Co-Trainer nichts kosten darf und vergessen aber, dass dieser den gleichen zeitlichen Aufwand wie der Cheftrainer hat“, fürchtet Zoccola, dass am falschen Platz gespart wird. „Der einzige Unterschied zwischen Chef und Co-Trainer ist, dass zweiterer weniger Verantwortung hat.“

Leithaprodersdorf-Trainer Maurizio Zoccola ist auf der Suche nach einem Co-Trainer.

FLÖP