Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Ein Routinier für die Verteidigung. 2. Liga Nord / Thomas Hirsch wechselt von Regionalligist Schwechat nach Leithaprodersdorf.

Thomas Hirsch war Kapitän beim SV Schwechat. Nun soll er mit seiner Erfahrung der Abwehr des SV Leithaprodersdorf zu mehr Stabilität verhelfen. CSW  |  NOEN
Von Angela Pfalz

Die Leithaprodersdorfer landeten mit der Verpflichtung von Thomas Hirsch von Schwechat einen Transfer-Coup, schließlich blickt der 33-Jährige auf nicht weniger als 250 Ostliga-Partien für Schwechat zurück. Hirsch war Kapitän seiner Mannschaft und kickte seit 2001 bei Schwechat.

Hirsch: „Ich wollte  mich verändern“

Dass Thomas Darasz, der selbst in Schwechat spielte und dort Nachwuchsleiter war, Trainer von Leithaprodersdorf ist, habe bei seiner Entscheidung keine Rolle gespielt, wie Hirsch versicherte. „Ich wollte mich verändern und Leithaprodersdorf hat mich gleich interessiert“, meinte der Abwehrrecke. Sepp Bauer, der Sektionsleiter der Leithaprodersdorfer ist froh, einen solch gestandenen Spieler gewonnen zu haben: „Er wird unserer Abwehr die nötige Stabilität geben und er ist natürlich ein absoluter Führungsspieler.“ Und auch Hirsch freut sich auf seine neue Aufgabe: „Der Klub scheint sehr familiär zu sein, das gefällt mir. Außerdem brauchen mich die Leithaprodersdorfer und ich möchte ihnen helfen.“

Helfen wird Hirsch seinem neuen Verein mit seiner Erfahrung bestimmt. Mit dem SVS hat er sowohl Erfolgsläufe als auch Abstiegskampf erlebt, er ist in die Wiener Stadtliga abgestiegen und gewann in der Folgesaison sofort den Meistertitel. Die Erste Liga ist ein Traum, der dem Innenverteidiger verwehrt blieb. Hirsch war zudem nicht nur Spieler in Schwechat, sondern auch Nachwuchstrainer.

Zurück zu Leithaprodersdorf: Harald Kaiser wechselt indes leihweise bis Sommer zu Wampersdorf. „Damit ist unser Transferprogramm abgeschlossen“, so Bauer.