Erstellt am 01. Dezember 2010, 00:00

Ein Schmähbruder mit viel Potenzial. UNVERZICHTBAR / Er ist der Aufsteiger in dieser Saison in Klingenbach. Dominik Dihanich spielte einen tollen Herbst.

Dominik Dihanich entwickelte sich zu einer Stütze in der Klingenbacher Abwehr.  |  NOEN

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VON PHILIPP FRANK

Die Rede ist von Dominik Dihanich. Der junge Defensivallrounder spielte eine tolle Herbstmeisterschaft und entwickelte sich unter Trainer Sepp Lackner zum wichtigen Teil des Klingenbacher Abwehrbollwerks. „Er hatte schon in der Vorbereitung viele Spielzeiten und für mich war klar, dass er spielen wird – es stellte sich nur die Frage, auf welcher Position“, so Lackner.

In den Testpartien bekleidete er sämtliche Positionen in der Viererkette und kam auch auf dem rechten Flügel zum Einsatz. „In den letzten Matches hatte sich dann herauskristallisiert, dass wir Probleme in der Abwehr hatten und ich ließ ihn dann dort spielen. Er hat rechts außen und später dann auch innen seine Sache ausgezeichnet gemacht“, lobte ihn der Klingenbacher Betreuer. In der Herbstsaison 2009 bekam Dominik Dihanich keine Einsätze unter Trainer Karl Terdy, unter Lackner spielte er alle 15 Partien durch – und traf dabei auch dreimal ins gegnerische Tor.

Standardsituationen  als Spezialität?

„Dominik war immer nach einem Corner zur Stelle und stand goldrichtig. Er hätte aber noch zwei oder drei Treffer mehr erzielen können“, so der ASKÖ-Coach, und fügte an: „Dihanich kann ein Spiel sehr gut lesen und steht in der Defensive sehr gut. Außerdem ist er ein

guter Kopfballspieler. Seine Unbekümmertheit zeichnet ihn aus. Er ist ein richtiger Schmähbruder, muss aber noch ernster werden – das ist ein schmaler Grat, aber er ist sehr lern- und kritikfähig. Nur zeitweise darf er nicht so schlampig sein. Dihanich bringt viel mit, es gibt aber noch viel zu tun und er muss vor allem beständiger werden.“ Der Spieler selber freut sich über die tolle Herbstmeisterschaft.

„Probiert Verantwortung  zu übernehmen“

„Wir haben sehr gut gespielt und ich denke, wir haben auch den Zuschauern gute Spiele geboten“, so der 20-jährige Defensivmann, der seine Leistung auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht: „In der Abwehr sind wir recht stabil gestanden, offensiv hätte ich mich öfter einschalten können. Ich habe probiert Verantwortung zu übernehmen und bin bis auf ein paar Aktionen sehr zufrieden mit meiner Leistung.“

Die Vorbereitung für die Frühjahrsmeisterschaft möchte Dihanich nutzen, um an seinen Schwächen zu arbeiten: „Ich möchte mich vor allem im Ausdauerbereich verbessern und an meiner Spritzigkeit arbeiten.“