Erstellt am 12. Juni 2013, 00:00

Eine Frage ist offen. 2. Liga Nord / Theoretisch rangeln sechs Vereine noch ums Überleben. Die wohl schlechtesten Karten im Abstiegskampf hat Breitenbrunn.

Von Martin Plattensteiner

FUSSBALL / Exakt eine Runde ist noch zu spielen und ein Ticket zu vergeben. Zwei Absteiger stehen fest: Jois und Halbturn treten in der kommenden Saison in der 1. Klasse Nord an. Eine dritte Schwarze-Peter-Karte ist noch zu vergeben.

Zurzeit rangieren die Breitenbrunner auf dem ominösen Abstiegsrang. Die Aufgabe, in Wallern zu gewinnen, ist äußerst schwierig. „Die Vorzeichen sind ganz schlecht“, meint Trainer Manfred Riedmayer. „Wir werden aber alles geben, solange wir nicht abgestiegen sind.“ Die Breitenbrunner hoffen auf ein Fair-Play der gegnerischen Teams und auf die eigene Kampfkraft – wohlwissend, dass die Konkurrenz sich das Eingemachte locker richten kann.

Lösbare Aufgaben für die Kontrahenten 

Der Tabellenzwölfte Möncchof trifft am Samstag (alle Spiele werden zeitgleich um 17 Uhr angepfiffen) auf Nickelsdorf. Die Rainprecht-Truppe erlitt mit dem 0:1 in Steinbrunn zuletzt einen Dämpfer, hat aber aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Breitenbrunn einen Vorteil.

Die Steinbrunner fahren nach Trausdorf, das sich in der vorletzten Runde – eben durch einen Sieg in Breitenbrunn – in ruhiges Fahrwasser geschippert hat. Apetlon fährt zu Fixabsteiger Jois. Ein Remis alleine könnte jedoch unter Umständen zu wenig sein. Unterschätzen darf man eine Truppe, die nichts mehr zu verlieren hat, auf keinen Fall.

Auch die Siegendorfer, die in Neufeld antreten, sind noch nicht gerettet. „Wer mich kennt, weiß, dass ich jedes Spiel gewinnen will“, meint Neufelds Trainer Franz Weiß. Er will sich mit einem vollen Erfolg vom Klub verabschieden.

Scheinbar „durch“ ist hingegen Tadten. Mit Halbturn hat man am Samstagabend eine mehr als lösbare Aufgabe.