Erstellt am 30. Januar 2013, 00:00

Eine lehrreiche Pleite?. 2. Liga Nord / Der Tabellenzweite UFC Sankt Georgen zog wichtige Schlüsse aus der 0:7-Abfuhr in Ritzing. Vor allem das Zweikampfverhalten muss sich verbessern.

Verwundert. Sankt Georgens Linksfuß Michael Hahnekamp erlitt mit seiner Mannschaft in Ritzing eine ordentliche Abfuhr. Frank  |  NOEN
Von Martin Plattensteiner

Die UFCler hatten sich den samstägigen Trip ins Sonnenseestadion nach Ritzing sicher etwas anders vorgestellt. Als die Mannen von Trainer Sepp Lackner unter der Dusche standen, mussten sie die Narben einer deftigen 0:7-Abfuhr abwaschen. Bereits zur Halbzeit lag man mit 0:5 im Rückstand.

Wichtige Erkenntnisse aus der Niederlage 

Und das, obwohl routinierte und erfahrene Spieler wie Patrick Niklas, Mirza Sejmenovic, Theo Koch, Daniel Schreiner oder Stephan Grafl (sie haben allesamt Erfahrung von Bundes- bis Regionalliga) in der Startformation standen. Trainer Lackner sprach nach der Partie von zahlreichen wichtigen Erkenntnissen.

„Unsere Mängel und Schwierigkeiten wurden schonungslos offengelegt“, so der Coach. „Das ist mir aber lieber als ein Kantersieg gegen einen unterklassigen Klub.“ Ritzing sei – seiner Ansicht nach – mit den Neueinkäufen „eine andere Kategorie“. Doch was muss exakt beim Titelanwärter der 2. Liga Nord verbessert werden ? „Wir müssen den Gegner schon bei der Ballannahme stören“, so Lackner.

„Da muss man viel enger decken, sonst läuft man 90 Minuten dem Gegner nach.“ Zudem will Lackner in den kommenden Trainingswochen an der Passgenauigkeit und Präzision der Zuspiele arbeiten.

„Jeder Fehlpass im Spielaufbau war in Ritzing tödlich“, führt Lackner aus. Zugute halten muss er seinen Kickern, dass am Freitag vor dem Spiel das erste Freilufttraining mit Ball über die Bühne ging.

Zufrieden war Lackner hingegen mit dem Antreten beim Wiener Liga-Klub Team Wiener Linien (1:2-Niederlage).