Erstellt am 05. März 2014, 11:12

von Martin Ivansich

Eine neue Bestmarke. Punkterekord | Lisa Schneider gelang beim Hellmut-Seibt-Memorial in Wien eine starke Darbietung inklusive neuem Punkterekord.

Gutes Comeback. Lisa Schneider zeigte sich nach ihrer Wettkampfpause in Linz schon wieder ganz gut in Schuss.  UES  |  NOEN
Von Martin Ivansich

Lisa Schneider zeigte sich beim traditionellen Hellmut-Seibt-Memorial in Wien in einer hervorragenden Verfassung. Mit mehr als 350  Startern aus 30 Nationen ist dieser Bewerb einer der größten Österreichs. Die UES-Läuferin zeigte dabei mit einem neuen Punkterekord auf.

Die Eisenstädterin zeigte wieder eine deutliche Leistungssteigerung zu den letzten Bewerben und erreichte in ihrer Altersklasse den ausgezeichneten achten Rang unter 22 Konkurrentinnen, obwohl sie zwei kleine Fehler bei den Sprüngen zu verzeichnen hatte.

Dies machte sie mit ihren gekonnten Pirouetten und den anderen zwei Sprungelemente dank der guten Ausführung mit Pluspunkten wieder wett und konnte somit ihren persönlichen Punkterekord von 32,89 feiern.

Mittelfeldplatz für Ines Heinreich

Ines Heinreich ging ebenfalls motiviert und guter Form in den Wettkampf und legte eine schwungvolle Kür auf das Eis. Sie musste allerdings ihre Einsatzbereitschaft mit Fehlern bei den wichtigsten Sprungelementen bezahlen. Sie erreichte mit 33,06 Punkten Rang sieben einen Platz im Mittelfeld.

Lina Salzer trat in einer besonders stark besetzten Altersgruppe an. Bei einem Teilnehmerfeld von 45 Kunstläuferinnen in ihrer Altersgruppe erreichte sie Platz 23.

Für Naomi Steindl lief es hingegen nicht ganz nach Wunsch. Nach zahlreichen kleinen Fehlern bei den Sprüngen und Pirouetten musste sie sich zehn Plätze hinter Salzer mit Rang 33 begnügen. Dennoch blickt sie auf eine gute Saison, mit starken Leistungen bei den Veranstaltungen auf heimischem Eis, zurück.

Trainerin mit Leistungen zufrieden

„Die Leistungsdichte bei diesem Bewerb war sehr hoch, ebenso die Teilnehmerzahl in den einzelnen Gruppen. Wer nur einen der Sprünge nicht hundertprozentig setzt, verliert gleich drei bis vier Plätze“, erklärt dazu UES-Trainerin Irene Fuchs und zeigt sich mit der Leistung ihrer Schützlinge insgesamt zufrieden.