Erstellt am 14. September 2011, 00:00

Eine starke Premiere von Stefan Wraczek. LAUFSPORT / Bei seiner ersten WM-Teilnahme über die Duathlon-Langdistanz kam Stefan Wraczek als Neunter ins Ziel.

Kämpfernatur. Stefan Wraczek (l.) holte bei der Weltmeisterschaft alles aus sich heraus und wurde mit dem hervorragenden neunten Platz dafür belohnt. ZVG  |  NOEN
x  |  NOEN

Bei der Duathlon-Weltmeisterischaft in Zofingen waren diesmal alle Weltklasse-Duathleten am Start. Mit dabei war auch Stefan Wraczek, der sich als Ziel die Top Ten steckte.

Schon beim Startschuss musste Stefan Wraczek seine Taktik über Bord werfen. Die Duathlon-Elite stürmte mit hohem Tempo drauf los. Sofort orientierte sich Wraczek an den Top-Athleten Karl Prungraber, der schon mehrmals unter den besten Zehn in Zofingen stand. Nach zehn Kilometer Laufen ging es anschließend für 150 Kilometer auf das Rad. Dabei waren anfangs 15 Fahrer in der Spitzengruppe, mittendrin auch Wraczek. Nach einem kurzen Hänger in der zweiten Runde gelang Wraczek der Anschluss an das Spitzenfeld. Auch die letzte Runde absolvierte er problemlos und ging mit den besten Duathleten in die Wechselzone vor dem finalen 30-Kilometer-Lauf.

Beinharter Kampf auf  den letzten Kilometern

Zu Beginn hatte Wraczek noch erstaunlich „leichte Beine“ und konnte ein gutes Tempo laufen. Erst ab Kilometer 14 meldeten sich Krämpfe und machten dem Athleten Probleme. „Die Schlussphase war dann beinhart und ich habe enorm kämpfen müssen“, so Wraczek. Sein Einsatz machte sich letztendlich mit Platz neun bezahlt und das Ziel Top ten wurde gleich beim ersten WM-Antritt geschafft.