Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Eisenstadts Skater räumten groß ab. INLINESKATEN / Das UES-Team gewann bei den Bewerben über die Straßendistanzen 18 Medaillen, davon 8 Goldene.

Niklas Miletitsch dominierte in der Nachwuchsklasse AK12/13.  |  NOEN
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Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Johannes Hahnekamp, der erstmals nicht nur auf den Sprint-, sondern auch auf beiden Langdistanzen Medaillen mitnehmen konnte. Mit der EM noch in den Beinen erreichte der Eisenstädter im Sprint über die 200m fast schon erwartungsgemäß die erste Medaille des Wochenendes, bei seinem zweiten Platz fehlten dabei nur wenige Hundertstel auf Gold. Die größere Überraschung waren aber sicher die zwei Bronzemedaillen über die 20.000 Meter Elimination und die 15.000 Meter Punkte, bei denen Hahnekamp beherzte Rennen zeigte und mit unermüdlichem Einsatz jeweils Platz drei erreichen konnte. Erfolgserlebnis gab es bei den Herren auch für einen zweiten Eisenstädter: Michael Eisl erreichte über die 200 Meter Sprintdistanz mit Platz vier zwar nur Blech, dieses Ergebnis bedeutete aber nicht nur die beste Einzelplatzierung seiner Karriere, er ließ dabei unter anderem auch den Niederösterreicher Christian Kromoser hinter sich, der als aktuelles Nationalkadermitglied und EM-Starter zu den besten Speedskatern Österreichs zu zählen ist. Bei den Damen gab es für Susanne Fuchs ebenfalls ein Novum zu feiern, erstmals kehrte sie mit zwei Silbermedaillen von einem Meisterschaftswochenende zurück. Eisenstadts Speedqueen wurde im Sprint jeweils nur von der Tirolerin Vanessa Bittner, der Dominatorin der letzten drei Jahre auf nationaler Ebene, geschlagen.

Richtig abgeräumt wurde indes im Nachwuchsbereich. Markus Miletitsch, Jonas Heinreich und auch Niklas Miletitsch gewannen jedes Rennen, an dem sie am Start waren. Insgesamt acht Mal biss sich somit die Konkurrenz die Zähne an den Eisenstädtern aus. Mit viermal Silber zeigte der 14-jährige David Heinreich ebenfalls gute Leistungen in Innsbruck, hier war aber seinerseits gegen den starken Tiroler Christoph Amort, der in der Kadettenklasse in diesem Jahr ebenfalls schon EM-Luft schnuppern durfte, kein Kraut gewachsen.