Erstellt am 05. November 2014, 09:07

von Martin Ivansich

Salzer mit überraschendem Sieg. Leon Salzer vom UES sorgte zum Saisonauftakt, dem Lentia-Cup in Linz, für eine positive Überraschung und holte sich unerwartet den Titel.

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Nicht Lina Salzer, die zu den erfahrensten Kunstläuferinnen des UES (Union Eis- und Rollkustverein Eisenstadt)-Kunstlaufteams zählt, sondern ihr Bruder Leon entführte bei der Auftaktveranstaltung des Skate-Austria-Cups einen Gruppensieg aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz.

Der siebenjährige Breitenbrunner gewann bei seiner Premiere bei diesem nationalen Jugendlaufen in der Gruppe Jugend 1 und konnte sich mit 13,38 Punkten souverän gegen seine Konkurrenten durchsetzen.

Lehner stürzte bei Doppelsprung

Natürlich war aber auch Schwester Lina Salzer unter den rund 120 Eiskunstläufern und Eiskunstläuferinnen aus ganz Österreich am Start des LentiaCups. Sie ging mit ihren Teamkolleginnen Alexandra Smirnova und Tanja Lehner in der Altersklasse der Zehn bis Dreizehnjährigen an den Start. Salzer zeigte beinahe eine fehlerfreie Kür und erreichte mit 22,05 Punkten Platz 17 in der stark besetzten Gruppe Jugend 3-Basic Novice.

Clubkollegin Tanja Lehner hatte einen Sturz bei einem Doppelsprung, was zu Abzügen in der Wertung führte. Sie konnte mit Platz 21 noch nicht ganz an ihre Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen.

Für Alexandra Smirnova ging es in Linz vor allem darum, Erfahrung auf dieser im Vergleich zu bisherigen Wettkämpfen höheren Leistungsebene zu sammeln, da sie erst mit dieser Saison in das nationale und internationale Geschehen einsteigt. Sie erreichte mit einer soliden Vorstellung den 29. Platz.

Lisa Schneider bei Premiere im Mittelfeld

Als fünfte Vertreterin für das Burgenland ging Lisa Schneider, die seit diesem Jahr auch Mitglied des Österreichischen Nachwuchskaders ist, zum ersten Mal in der Alterskategorie Advanced Novice an den Start. Hier zeigen die Sportler bereits zwei Programme pro Veranstaltung: das Kurzprogramm und die Kür.

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Schneider konnte sich bei dieser neuen Erfahrung im Mittelfeld platzieren, da die anspruchsvollen Sprünge nicht einwandfrei funktionierten und dazu bei den Pirouetten Punkte liegen gelassen wurden. In der Gesamtwertung mit 65,75 Punkten bedeutet das Platz zehn.

Trainerin Irene Fuchs zeigte sich mit der Leistung unter den gegebenen Umständen zufrieden.

„Wir sind noch etwas im Trainingsrückstand, da aufgrund der Freibahn in Eisenstadt die Trainingszeit in der unmittelbaren Vorbereitungsperiode den Hallenläufern gegenüber geringer ausfällt. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten noch an der Sicherheit der Sprungelemente und Pirouetten arbeiten“, resümierte die UES-Erfolgstrainerin.