Erstellt am 31. Dezember 2014, 06:13

von Martin Ivansich

Schneider erreichte Top Ten-Platz. UES-Kunstläuferin Lisa Schneider hielt mit der nationalen Elite gut mit und belegte den neunten Rang.

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Als einziges burgenländisches Team war der Union Eis- und Rollsportclub Eisenstadt bei den Österreichischen Meisterschaften in Dornbirn im Einsatz.

„Werden uns auf die Pirouetten konzentrieren“

Lisa Schneider gelang im Vergleich zum letzten Bewerb in Linz eine deutliche Leistungssteigerung. Sie startete in der Gruppe Advanced und lief zu einem neuen persönlichen Rekord (68,82 Punkte).

Obwohl im Kurzprogramm die vorgeschriebene Kombination von zwei Doppelsprüngen nicht fehlerfrei gelang, konnte Schneider durch eine fehlerfreie Kür einen Platz gewinnen und landete im Endklassement auf dem guten neunten Rang.

„Wir werden uns in den nächsten Trainingseinheiten vor allem auf die Pirouetten konzentrieren, hier sollte möglichst schnell mit kleineren Korrekturen Punktezuwächse für die kommenden Wettkämpfe möglich sein“, erläutert Trainerin Irene Fuchs die aktuelle Trainingsschwerpunkte.

Smirnova markierte neuen Rekord

Lina Salzer und Tanja Lehner traten in der Schülerklasse an und verzeichneten dort jeweils Stürze bei Doppelsprüngen. Letztendlich gab es Platz 13 und 16 für die jungen UES-Läuferinnen.

Alexandra Smirnova konnte ihr Kürprogramm beinahe fehlerfrei zeigen, eine kleine Unsicherheit bei einem Sprung führte somit zu Abzügen, dennoch erhielt auch sie einen neuen Rekord bei ihrer persönlichen High Score-Liste mit 19,87 Punkten. Zeitgleich zu den nationalen Meisterschaften waren weitere Kunstläufer des Union Vereins in einem Wettkampf unterwegs.

Das SyS-Team des UES war bei der 1. Bayrischen Synchro-Trophy in Bad Aibling im Einsatz. Beim Synchronized Skating, einer eigenen Disziplin im Eiskunstlaufsport, geht es darum, Figuren des Kunstlaufens als Gruppe darzustellen und mit der Formation auch neue Elemente durch das synchrone Fahren einzubringen.

In der Gruppe Mixed Age erreichte das Eisenstädter Team „Spirit on Ice“ beim ersten Antreten im Nachbarland mit Platz zwei einen Podestplatz, der durchaus als überraschend bezeichnet werden kann.