Erstellt am 26. März 2014, 08:56

von Michael Pinter

Erster Rückschlag bei der Aufholjagd. 2. Klasse Nord | Aufstiegsaspirant Wulkaprodersdorf musste zu Hause eine empfindliche Auftaktpleite hinnehmen.

Alexander Mad (l.) und seine Oggauer zogen den Wulkaprodersdorfern um Bojan Macuzic wie auch schon im Hinspiel den Zahn. Foto: Flöp  |  NOEN, Flöp
 

WULKAPRODERSDORF - OGGAU 1:2.

Die Gäste verhielten sich von Beginn an taktisch ausgezeichnet, standen tief und konterten bei Ballgewinn blitzschnell. Dagegen fand Wulkaprodersdorf in Hälfte eins kein Mittel. Im Gegenteil: Oggau ging durch Mali nach einem Pasterniak-Stangler in Führung und baute den Vorsprung durch einen direkt verwandelten Eckball abermals durch Mali sogar noch aus.

In Hälfte zwei wurde die Heimelf mit dem Wind im Rücken besser und kam durch einen Ferschin-Weitschuss auch wieder heran, trotz Überlegenheit schaute danach aber nicht mehr viel heraus. Gefährlicher war Oggau, das immer wieder schnelle Konter fuhr, durch Praunseis, Mali und Pasterniak aber versäumte, alles klar zu machen.

PAMHAGEN - STOTZING 3:2.

Der Tabellenführer tat sich gegen Stotzing erwartet schwer, vor allem, nachdem Beslin bereits nach vier Minuten eine Fuchs-Flanke per Kopf verwertet hatte. Pamhagen war klar tonangebend, wurde aber in Minute 36 weiter geschockt: Rot für Kapitän Gelbmann. Mit dem Pausenpfiff gelang durch einen Bojtor-Freistoß von der Seite aber doch noch der Ausgleich. In Hälfte zwei nahm die Schneider-Elf trotz Unterzahl höheres Risiko, was zunächst in die Hose ging: Fuchs köpfelte eine Beslin-Flanke zum 1:2 ein.

Pamhagen reagierte mit wütenden Angriffen, hatte mit zwei Lattenschüssen Pech, aber schaffte schließlich doch noch die Wende. Hercegfalvi vom Elfmeterpunkt und Bojtor mit einem leicht abgefälschten Schuss sorgten doch noch für den knappen Sieg.

MÖRBISCH - DONNERSKIRCHEN 2:0.

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Das Spitzenspiel der Runde bot relativ dürftige Fußballkost, bei der die Heimelf noch die bemühtere Mannschaft war. Mehr als ein Thaller-Kopfball ans Außennetz sprang in Hälfte eins dabei aber nicht heraus. Im zweiten Spielabschnitt wurde der SVM gefährlicher, blieb aber spätestens am gegnerischen Sechzehner stets hängen.

Erst in Minute 72 erlöste der eingewechselte Migsich die Seinigen, als er von Nurlu und Thaller über rechts schön freigespielt wurde und überlegt einschoss. Wenig später machte Palkovich nach einem Freistoß aus kurzer Distanz alles klar.

ZILLINGTAL - HORNSTEIN 0:0.

Hornstein war vor allem in Hälfte eins klar überlegen, scheiterte aber immer wieder an Aluminium oder am eigenen Abschluss. Auch in Halbzeit zwei änderte sich das Bild nicht, auch wenn Zillingtal nun etwas mehr mitspielte. Tor gelang den Gästen dann doch noch eines, dieses wurde aber wegen Foul aberkannt.

GROSSHÖFLEIN - RUST 1:1.

In Hälfte eins passierte nicht allzu viel, die Teams neutralisierten sich gegenseitig im Mittelfeld. Rust hatte dennoch zwei gute Chancen, das Sturmduo Gavula und Balazi scheiterte allerdings jeweils aus aussichtsreicher Position. Im zweiten Spielabschnitt übernahm Großhöflein mehr die Kontrolle, ohne aber richtig gefährlich zu werden. Torjubel brach erst aus, als Szinovatz einen Freistoß direkt in die Maschen setzte.

Rust schlug aber prompt zurück und glich durch den eben erst eingewechselten Jürgen Balogh nach weitem Pass aus. In der Schlussphase schoss Großhöflein noch ein wegen Handspiel nicht gegebenes Tor, mehr passierte aber nicht mehr.

ZAGERSDORF - SCHÜTZEN 0:5.

Die Gäste starteten mit zwei Lattenschüssen durch Filo und Grafl furios in die Partie und hielten auch danach das Tempo hoch. Das 0:1 durch Mandalovic fiel schließlich durch einen Elfmeter. Zagersdorf hielt sich in Hälfte eins aber gut und kam auch selbst durch Zivanic und Bona zu durchaus erwähnenswerten Chancen.

Nach dem 0:2 durch Steindl per Kopf kurz nach Seitenwechsel war die Gegenwehr der Csatar-Elf aber gebrochen, Schützen spielte weiter gefällig nach vorne und schlug noch dreimal zu.

OSLIP - PODERSDORF 3:2.

Bereits nach vier Minuten verlängerte Bujtas eine Hahnekamp-Flanke unglücklich ins eigene Netz, danach entstand aber eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, die Podersdorf schließlich drehte: Zunächst glich Lackner den frühen Rückstand aus, dann war Kapitän Doser zur Stelle. Kurz vor Seitenwechsel hätte Thomas Leiner noch für das 3:1 sorgen können, er schoss aber Oslip-Goalie Tancsics an.

In Hälfte zwei übernahm schließlich Oslip das Kommando und glich per Elfmeter auch bald aus. Von Podersdorf war nicht mehr viel zu sehen, sodass Meth per herrlichem Lupfer kurz vor Schluss sogar noch der am Ende wohl verdiente Siegestreffer gelang.