Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Ex-Teamgoalie coacht die Wulkaprodersdorfer. 1. KLASSE NORD / Mit Franz Wohlfahrt holte der SV Wulkaprodersdorf einen prominenten Trainer in sein Team.

Neues Trainerteam in Wulkaprodersdorf. Obmann Gerald Kain (r.) präsentierte am Samstag mit Co-Trainer Roland Knopf (l.) und Coach Franz Wohlfahrt das neue Trainerduo beim SVW. IVANSICH  |  NOEN
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VON MARTIN IVANSICH

Nachdem die Zusammenarbeit mit Ricardo Sekulovic in der vergangenen Woche beendete wurde, suchte man beim aktuellen Zehnten fieberhaft nach einem Nachfolger. „Natürlich waren wir schon nervös. So kurz vor dem Rückrundenstart und mitten in der Vorbereitung einen Trainer zu finden, das ist keine leichte Angelegenheit“, meinte Kassier Harald Ivanschitz. Dann hat sich am Donnerstag kurzfristig die Lösung mit Franz Wohlfahrt angeboten. Der Vereinsverantwortlichen reagierten prompt und fixierten am Freitag den Deal mit dem Erz-Veilchen. Davor holte sich der ehemalige Stuttgart-Legionär allerdings noch Infos über den SVW. Und das ausgerechnet bei einem ehemaligen Grünen: Didi Kühbauer, der ja in Wulkaprodersdorf wohnt, gab Wohlfahrt Tipps und Infos.

Mit Wohlfahrt soll es  nun bergauf gehen

Für den Verein ist der Transfercoup jedenfalls ein echter Gewinn. So sieht es zumindest auch Routinier und Mittelfeldregisseur Jürgen Hartmann: „Das ist eine absolute Bereicherung für den Verein. Einen Trainer, der so viel internationale Erfahrung hat, den findet man in einer 1. Klasse kaum.“

Mit Wohlfahrt, der zuletzt den ASV Baden trainierte und weiterhin dem Betreuerstab des U21-Nationalteams angehört, erhofft sich der Verein einen sportlichen Aufschwung. Der Herbst verlief ja bekanntlich nicht gerade nach Wunsch. Das Ziel lautet für den einstigen Geheimfavoriten auf die Meisterschaft nun ein einstelliger Tabellenplatz, und der soll so schnell wie möglich abgesichert werden – damit nach hinten nichts anbrennt.

Und für Wohlfahrt brennt hoffentlich in zehn Tagen nichts an. Da ist er bei Stefan Raab und der WOK-WM am Königssee (Deutschland) mit von der Partie.