Erstellt am 29. Mai 2013, 00:00

Fasching als Feuerwehr. 2. Liga Nord / Steinbrunn trennte sich am spielfreien Wochenende von Trainer Zdravko Dilber.

Abgang. Zdravko Dilbers Engagement in Steinbrunn ist zu Ende.  |  NOEN

Das Kapitel zwischen dem ASV Steinbrunn und Trainer Zdravko Dilber ist geschlossen. Am Samstag baten Obmann Fritz Pingitzer und Sektionsleiter Peter Schöffauer den Coach zum Sechs-Augen-Gespräch. „Wir haben uns einvernehmlich getrennt“, so Schöffauer. „Wir waren mit seiner Arbeit zwar zufrieden, aber die Kleinigkeiten haben sich eben summiert.“ Schöffauer und Pingitzer wollen der Mannschaft scheinbar die Grenzen aufzeigen. „Es geht nicht immer so, wie die Spieler glauben“, so Schöffauer.

In den letzten drei Runden wird nun Hannes „Baldi“ Fasching das Trainerzepter schwingen. „Besprechung, klare Vorstellungen und dann Vollgas beim Training“, ist Faschings Devise, um den Ligaerhalt so rasch als möglich zu sichern. Der Steinbrunner Vorstand selber kann sich ein längeres Fasching-Engagement vorstellen. Der Feuerwehrmann winkt aber ab. „Ich mache das für die letzten drei Spiele, dann bin ich wieder in Sankt Georgen“, erläutert der Kurzzeit-Coach, der sich auch über etwaige Nachfolger Gedanken macht: „Edi Stössl (zurzeit Bad Sauerbrunn) oder Philipp Marenich und Florian Astl aus Großhöflein könnten das machen.“