Erstellt am 15. Juni 2016, 02:25

von Peter Wagentristl

Flaute in Weymouth. Das Duo Thomas Zajac und Tanja Frank segelte in Weymouth in England trotz Materialproblemen zum neunten Platz im Nacra17.

Tanja Frank und Thomas Zajac  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber

Anfangs machte der Mangel an Wind den Seglern zu schaffen, im Laufe der ersten Tage ließ der Wind und damit die Geschwindigkeiten auf dem Wasser sogar noch nach. Nach der dritten Tageswertung lagen die zwei Segler aus der Region, Thomas Zajac und Tanja Frank, auf dem elften Platz.

Probleme machte den beiden dabei vor allem das Material: Bei schwachem Wind war für die beiden mit B-Material nicht mehr zu holen: „Speziell auf der Kreuz sind wir extrem langsam, das ist schon frustrierend, aber wir sind abermals sehr gut gestartet und haben uns taktisch klug verhalten. Bei so wenig Wind ist aufgrund des Materials nicht mehr drinnen, das wussten wir vorher und das müssen wir ganz einfach zu Kenntnis nehmen.“

Nach dem vierten Tag hatte sich das Duo bereits unter den besten zehn Startern platziert. Der Brite Ben Saxton und die Britin Nicola Groves ließen der Konkurrenz in heimischem Gewässer keine Chance. Bereits nach dem vorletzten Wettsegeln überholte das britische Duo die bis dahin führenden Paul Kohlhoff und Carolina Werner.

Zajac und Frank doch noch in den Top-Ten

Zajac und Frank verbesserten sich nach Tag vier von Platz elf auf Platz zehn, letztendlich konnten die Beiden sich noch auf den neunten Rang verbessern.

Besser erging es da dem Yachtclub Breitenbrunn-Duo Matthias Schmid und Florian Reichstädter. Da reichte eine starke Leistung mit einem Rennsieg in der 470er-Klasse der Herren in der Endwertung für Platz fünf.

„Es war von Anfang bis zum Ende ein sehr solides Medal Race, Weymouth scheint für uns ein generell gutes Pflaster zu sein. Wir waren in dieser Woche bei Leichtwind absolut konkurrenzfähig, das unmittelbar vor den Spielen behaupten zu können ist natürlich super. Wir haben speziell in den vergangenen zwei Jahren sehr hart an unseren diesbezüglichen Defiziten gearbeitet und können mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Investitionen ausgezahlt haben“, so Matthias Schmid abschließend.