Erstellt am 30. September 2015, 05:57

von Martin Ivansich

Forderung von Wienern: „Das ist fast Erpressung“. Die Kampfgemeinschaft Wien/Burgenland startet nicht in der höchsten Liga. Der Grund: Die Wiener forderten Geld.

Mario Schindler, Trainer des URC Mörbisch: »Wir haben nicht mit dieser Situation gerechnet.«  |  NOEN, zVg

Kurz vor dem Saisonstart der Ringer-Bundesliga zog die Kamfgemeinschaft Wien/Burgenland eine Nennung in der höchsten österreichischen Liga zurück.

Den Grund erklärte der Mörbischer Trainer Mario Schindler: „Plötzlich haben die Wiener Ringer Geld gefordert. Mit dem haben wir nicht gerechnet und das wäre für uns so auch nicht zu bewerkstelligen gewesen. Außerdem hätte es das Klima untereinander vergiftet, wenn ein Teil Geld bekommt und ein Teil nicht. Wir haben uns einfach nicht erpressen lassen. Natürlich ist es für unsere Ringer sehr schade.“

Abwarten auf Verband-Entscheid

Wie es jetzt in Sachen Bundesliga weitergeht, weiß Schindler selbst nicht: „Wir müssen jetzt einmal abwarten, welche Entscheidungen der Verband trifft und dann kann man eventuell für die Saison im nächsten Jahr planen oder eben auch nicht.“

Fix am Plan der Mörbischer Ringer steht die Staatsmeisterschaft, die heuer schon im Februar stattfinden wird. „Darauf bereiten wir uns vor. Aufgrund des Olympia-Jahrs ist die Staatsmeisterschaft vorverlegt. Wir haben diese Titelkämpfe im Auge und wollen dort natürlich eine gute Rolle spielen“, ist Schindler in diesem Fall optimistisch.