Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Fuzik ist ausgewandert. 2. Liga Nord / Der Legionär des ASV Siegendorf hat sich endgültig nach Australien verabschiedet.

Bereits im Dezember trat Siegendorfs Allrounder und Freistoßspezialist Samuel Fuzik eine Reise auf die andere Seite der Welt an – er besuchte seinen Vater und Bruder im fernen Australien. Die ASV-Funktionäre überlegten bereits damals für Fuzik einen adäquaten Ersatz zu suchen, vertrauten aber auf die Rückkehr des Kickers.

Dieser kam dann – nach rund zwei Monaten – früher als erwartet zurück, absolvierte einen Großteil der Vorbereitung und spielte sich alsbald in die Stammformation. Am vergangenen Donnerstag kam dann der große Schock. Fuzik informierte den ASV-Funktionärsstab, dass er nun doch endgültig auswandern wird. Tags darauf hatte er bereits seine Sachen gepackt und machte sich auf den Weg nach Australien.

„Wir sind menschlich von ihm enttäuscht“, meinte Pressesprecher Wolfgang Szorger. „Fuzik hat den Verein einfach im Stich gelassen.“ Nun sind die Siegendorfer zum Handeln gezwungen. Fieberhaft wird ein Spieler gesucht, der dem ASV im Kampf gegen den Abstieg helfen kann. Dabei muss es sich um einen Ex-Kicker handeln, der in den letzten eineinhalb Jahren kein Pflichtspiel absolviert hat.

Arge Personalnot  beim letzten Match

„Wir haben unsere Fühler bereits ausgestreckt“, so Szorger weiter. Bis aber ein neuer Allrounder – falls überhaupt –gefunden werden kann, müssen die Eigenbauspieler und Youngsters in die Bresche springen. Aufgrund der Verletzungen von Alexander Grafl und Laszlo Kiss (er saß in St. Georgen rekonvaleszent auf der Bank) und der Tatsache, dass beim 0:6 in St. Georgen mit Michael Prikoszovits der Ersatzgoalie im Sturm auflief – wird die Rückrunde ein schwieriges Unterfangen.