Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

„Gelb-Verschwörung“ gegen Matthias Grassl. BVZ BURGENLANDLIGA / Auch gegen Stinatz sah der Purbacher Verteidiger zu Unrecht die gelbe Karte – und fehlt jetzt.

Ladislav Szijjarto (l.) war einmal mehr einer der besten Purbacher, gegen den Stinatz-Goalgetter Aranha Pinheiro gab es allerdings bei der 3:0-Niederlage kein Gegenmittel. Der Brasilianer fettete sein Torkonto auf 28 Volltreffer auf.  |  NOEN
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VON PHILIPP FRANK

Der nächste Rückschlag für den UFC Purbach im Kampf um den Klassenerhalt. Stinatz war eine Nummer zu stark und siegte am Türkenhain letztlich klar und verdient mit 3:0.

„Ein paar Spieler waren nicht gut drauf, ein paar nicht gut genug und ein paar waren mit dem Kopf schon woanders. Aber von der Situation hat sich nicht viel geändert für uns. Wir müssen Winden und Eberau schlagen – auch ein Remis gegen Stinatz hätte da nichts geändert“, so Purbach-Trainer Günther Schiffer nach dem Spiel.

Der gesperrte Abwehrchef Harald Kauten (fünfte gelbe Karte) fehlte an allen Ecken und Enden. Zudem klagte Wolfgang Fleischhacker auch noch über Rückenschmerzen (Nerv eingezwickt). „Zwei so wichtige Spieler können wir in dieser Phase der Meisterschaft nicht ersetzen“, so der UFC-Coach.

„Hoffe nur auf ein gutes  Schiedsrichter-Team“

Apropos ersetzen – das werden wohl die Stinatzer ihren Goalgetter Aranha Pinheiro müssen. Der Brasilianer erzielte in Purbach seine Saisontreffer 27 und 28.

Nun geht es für den UFC zum Nachbarschaftsderby nach Winden. Am Freitag, um 18.30 Uhr, erfolgt der Anpfiff im Bärenstadion. „Die Schöll-Elf ist sehr heimstark, aber ich denke, es wird auf die Tagesverfassung drauf ankommen. Wir werden auf alle Fälle alles probieren, aber es wird sicher nicht leicht. Ich hoffe nur auf ein gutes Schiedsrichter-Team“, so Purbach-Coach Günther Schiffer, der zwar wieder auf Harald Kauten zurückgreifen kann, aber nicht auf Matthias Grassl.

Der Verteidiger sah gegen Stinatz seine fünfte gelbe Karte und fehlt somit in Winden. Allerdings hat diese Karte einen sehr bitteren Beigeschmack. Grassl sah – wie auch gegen Wallern – zu Unrecht den gelben Karton. Vor allem deshalb bitter, weil er wieder nicht an der Situation beteiligt war, die zur Karte führte. „Das ist wie eine Verschwörung“, so der Pechvogel. Trotz aller Versuche, die Entscheidung richtigzustellen, nahm das Schiedsrichter-Trio die Entscheidung nicht zurück. Eigentlich hätte Szijjarto Gelb sehen müssen.