Erstellt am 16. Dezember 2014, 23:13

Granat verlässt Purbach. Der langjährige Goalgetter des UFC Purbach – Balasz Granat – teilte dem Klub mit, nicht mehr kommen zu wollen. Ein bis zwei Nachfolger sollen bald gefunden werden.

Balasz Granat (l.) war in den letzten Jahren immer wieder der beste Vereinstorschütze in Purbach.  |  NOEN, BVZ

Beim UFC Purbach geht die Stürmersuche weiter. Nun wird sie aber noch durch einen weiteren Offensivabgang verstärkt. Der jahrelange Goalgetter Balasz Granat wird im Frühjahr nicht mehr am Türkenhain zu sehen sein. Der langjährige Torgarant will sich verändern und bekommt einen Vollzeitjob in Györ bei seinem Stammverein FC Eto Györ. Er betreut dort auch die U12-Mannschaft und wird künftig als Administrator und Koordinator auch für die U10 und U11 verantwortlich sein.

„Laut seinen Aussagen lässt sich dann das alles nicht mehr mit dem Training vereinbaren und er will dann auch nicht mehr so weit fahren“, so Purbachs Sportlicher Leiter Adi Steindl. Trainer Andreas Haller fügte noch hinzu: „Wir haben versucht ihn noch zu überreden, aber er hat sich entschieden.“ Beim UFC hat man schon lange die Fühler nach neuen Offensivkräften ausgestreckt. Mit Neudörfl-Goalgetter Christopher Tvrdy führte man intensive Verhandlungen. „Er hat mit 13 Treffern im Herbst überzeugt. Die Gespräche waren gut, bis Mitte der Woche will er sich entscheiden“, so Haller über seinen Wunschkandidaten.

Filip Alilovic wechselt zum UFC Sankt Georgen 

Steindl hat noch einen weiteren Offensivmann an der Angel. „Es könnte noch ein ehemaliger Schützling von mir zu uns stoßen. Er agiert aber eher als hängende Spitze oder auf der Außenbahn“, so der Sportliche Leiter. Christopher Pinter (bleibt in Ebreichsdorf) und Markus Knebel (zuletzt SVM Amateure, geht nach Horitschon) erteilten dem Burgenlandligisten eine Absage.

Der UFC Sankt Georgen/Eisenstadt hat diese Woche auch die Katze aus dem Sack gelassen und mit Filip Alilovic den Namen zum Innenverteidiger preisgegeben, der im Winter kommen sollte. Alilovic ist 22 Jahre alt, wohnt in Siegendorf und spielte im Herbst beim Ligakonkurrenten Deutschkreutz. „Er soll die Innenverteidigung stabilisieren“, so Sankt Georgens Sportlicher Leiter Christian Breyer, der noch eventuell weitere Verstärkungen plant: „Vielleicht wird sich noch etwas tun, wir wollen aber keine Schnellschüsse machen.“