Erstellt am 12. März 2014, 09:18

Granatenstarker Frühjahrsauftakt. Hattrick | Purbach-Goalgetter Balasz Granat zerlegte Sigleß in der ersten Halbzeit mit drei Treffern quasi im Alleingang.

Auftaktremis. Mario Seckel (l.) und seine Sankt Margarethener mussten sich gegen Christian Sekulovic und Marz mit einem 1:1 begnügen.  |  NOEN
PURBACH - SIGLESS 4:0.

Was für ein erfolgreicher Start in die Frühjahrsmeisterschaft für den UFC Purbach. Hauptverantwortlich für den tollen Erfolg war vor allem Goalgetter Balasz Granat. Der Ungar legte in der ersten Halbzeit schon mit einem lupenreinen Hattrick den Grundstein für den klaren Heimerfolg. Dabei konnten sich die Treffer allesamt sehen lassen.

Nach einem Konter über die rechte Seite landete der Ball bei Granat, der allerdings verkehrt zum Tor stand. Nach einer kurzen Linksdrehung donnerte der Stürmer das Leder mit links unhaltbar ins Kreuzeck (24.). Nur knapp zehn Minuten später wurde Christoph Wagentristl auf der linken Außenbahn bei seinem Sturmlauf im Strafraum gelegt. Granat verwertete den Elfmeter souverän zum 2:0 (33.).

Wiederum zehn Minuten später war der „Puszta-Bomber“ wieder zur Stelle. Nach einer zu langen Friedl-Flanke kam der Ball zu Wagentristl auf die linke Seite. Dessen Flanke bugsierte Balasz Granat mit dem Oberschenkel zum 3:0-Pausenstand über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel kamen Gäste etwas auf

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas auf, war aber nur nach Standardsituationen gefährlich. Aus dem Spiel heraus fehlte Sigleß der letzte Pass zu den Möglichkeiten.

Kurz vor dem Ende erzielte Oliver Mauthner dann noch den 4:0-Endstand. Nach einem Eckball legte der eingewechselte Harald Kauten für einen Abwehrkollegen mustergültig auf, der aus kurzer Distanz nur mehr den Ball in die Maschen stocherte (83.). „Es war ein super Start ins Frühjahr, obwohl wir in der zweiten Halbzeit ungewollt einen Gang zurückgeschaltet haben“, zeigte sich Purbach-Trainer Andreas Haller sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung.

Vorschau: Am Samstag, um 16 Uhr, müssen die Purbacher zum ersten Bezirksderby in der Rückrunde nach Sankt Georgen. Trainer Andreas Haller kann aus dem Vollen schöpfen. „Wenn wir so spielen, wie gegen Sigleß und noch ein wenig drauflegen können, dann brauchen wir uns vor niemanden fürchten. Außerdem wollen wir die 1:0-Heimpleite aus dem Herbst, wo wir die klar bessere Mannschaft waren, wieder ausbessern“, so der Purbacher Coach.

STINATZ - SANKT GEORGEN/EISENSTADT 0:0.

Es war das erwartet schwere Spiel für die Mannschaft von Sepp Lackner. „Der kleine Platz war schwer zu bespielen, dazu zeigte Stinatz auch kein Interesse an Fußball. Die Bälle wurde nur weggedroschen und die Südburgenländer gingen ziemlich hart in die Zweikämpfe. Wir fanden einfach keine spielerischen Mittel. Sobald wir den Ball hatten, lagen meine Kicker auch schon am Boden“, trauerte der Sankt Georgen-Coach zwei verlorenen Punkten nach.

x  |  NOEN, Patrick Bauer


Tormöglichkeiten waren mehr als Mangelware

„So billig wie heute werden wir die Zähler in Stinatz wohl nicht mehr bekommen. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, aber wir müssen uns auch selber bei der Nase nehmen, hätten uns zumindest eine Torchance herausarbeiten müssen“, so Lackner weiter. Denn Tormöglichkeiten waren mehr als Mangelware.

Es gab eigentlich nur eine im Spiel – und die hatten die Hausherren. Nach einem Konter konnte aber Fennes-Ersatz Lukas Mock im Tor im letzten Moment noch klären. „Da wären wir fast mit leeren Händen noch dagestanden“, klagte der UFC-Trainer, der auf die gesperrten Stützen Roman Tullis und Stephan Grafl sowie den kranken Daniel Slunecko verzichten musste.

Vorschau: Am Samstag steigt das große Derby gegen den UFC Purbach. „Wir müssen uns noch ordentlich steigern und so ein Tempo gehen und Chancen herausarbeiten wie in der Vorbereitung. Purbach ist ein anderes Kaliber als Stinatz, ich würde sagen um zwei Klassen besser“, so Sepp Lackner.

KLINGENBACH - HORITSCHON 1:2.

Nichts zu holen gab es für die Hausherren gegen Horitschon. Nach anfänglichem guten Start verflachte die Partie zusehends. Aus dem Nichts kamen die Gäste zum Führungstreffer. Nach einer weiten Flanke, die an Freund und Feind vorbei ging, stand Phillip Wessely goldrichtig und schoss zum 1:0 ein (33.). Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Peter Bali (38.) auf 2:0.

x  |  NOEN, Ivansich
Nach dem Seitenwechsel glückte Klingenbach durch Marco Laubner der Anschlusstreffer (50.). Das war es dann aber schon wieder mit den Offensivaktionen der Hausherren. „Wir hatten dann keine Chancen mehr, versuchten es nur mehr mit der Brechstange. Spielerisch hat es leider an vielen Seiten gefehlt. In den Zweikämpfen waren wir zu schwach, Horitschon hat schneller reagiert, haben unsere spielerische Linie nicht gefunden“, resümierte Klingenbachs Trainerobmann Hans Dihanich.

Vorschau: Am Samstag trifft Klingenbach auf Draßburg. Manuel Barilits (krank) wird gegen seinen Ex-Klub wieder dabei sein, dafür fehlt Klingenbach-Trainer Hans Dihanich Verteidiger Alexander Kemenschitz (5. gelbe Karte).