Erstellt am 25. November 2015, 09:39

von Martin Ivansich

Hahnekamp fast in der Weltspitze. Nach durchwachsenem Beginn lieferte der Eisenstädter Johannes Hahnekamp ein starkes Marathon-Rennen.

Gesteigert. Johannes Hahekamp kam mit Fortdauer der Weltmeisterschaft immer besser in Fahrt.  |  NOEN, BVZ

Teilnehmer aus 40 Nationen waren bei der WM in Kaohsiung (Taiwan) am Start. Mit dabei auch UES-Speedskater Johannes Hahnekamp. Für den Sprint-Spezialisten begannen die Titelkämpfe nicht wirklich optimal.

„Ich hatte so meine Anlaufschwierigkeiten auf der Bahn, habe mich speziell in den Kurven nicht so recht wohl gefühlt und konnte über 300 Meter und über 1000 Meter nicht mein Potenzial abrufen“, so der 25-Jährige.

Über 500 Meter lief es schon besser und so konnte ich auch mit Platz 31 über diese Distanz mit ansteigender Leistung zu den Bewerben auf dem Straßenkurs wechseln. An das ungewohnt schwüle, tropische Klima habe ich mich eigentlich recht schnell gewöhnt und dann einfach von Rennen zu Rennen gesteigert“, kommentiert Hahnekamp seine Leistungen aus der Ferne.

Ein erstes Ausrufezeichen gab der rasante Eisenstädter dann bereits beim ersten Rennen auf dem Straßenkurs. Bei dem neu in das Programm aufgenommenen Sprint über 100 Meter überquerte Hahnekamp nach 10,68 Sekunden die Ziellinie, verpasste nur um 17 Hundertstel Sekunden den Aufstieg in das Viertelfinale.

Da er sich auf dem Straßenkurs wohlfühlte konnte er dann auch beim 20.000 Meter Eliminationsrennen an den Start gehen und zeigte mit Rang 35 in einem umkämpften Rennen eine ansprechende Leistung. Dass es im abschließenden Marathon dann aber zum 18. Rang reicht, damit hat der Burgenländer selbst nicht gerechnet.