Erstellt am 11. Mai 2016, 05:04

von Christopher Schneeweiß

Heißes Keller-Duell. Der Showdown um den Klassenerhalt steht bevor: Neufeld empfängt die punktegleichen Zurndorfer (Samstag, 18 Uhr).

Kampf gegen den Abstieg. Coach Toni Dwornikowitsch und Neufeld treffen auf Zurndorf. Foto: Ivansich  |  NOEN, Ivansich

Die Ausgangslage könnte spannender nicht sein: Neufeld hat 19 Punkte, Zurndorf ebenso. Und beide Teams finden sich am Tabellenende wieder. Nur das abgeschlagene Schlusslicht Mörbisch hat weniger Zähler auf dem Konto und steckt noch tiefer im Schlamassel der 1. Klasse Nord.

„Wer die Partie gewinnt, hat einen Vorteil. Und wenn wir verlieren, sind wir eigentlich weg vom Fenster“, lautet die messerscharfe Einschätzung von Neufelds Trainer Toni Dwornikowitsch, wenn es um die nächste Partie gegen Zurndorf geht. Am Samstag steigt um 18 Uhr die „Kellerparty“ gegen die direkte Konkurrenz in Neufeld, „ein Schicksalsspiel“, weiß Dwornikowitsch.

Neufeld steht massiv unter Siegesdruck, haben doch die Zurndorfer ein Spiel weniger in den Beinen und können noch Punkte gutmachen. „Und wir haben zudem weniger Freunde in der Liga. Der Neusiedler Bezirk hat in der Liga die Mehrheit“, zwinkert der Neufeld-Coach.

Bei einer Niederlage könnte also Zurndorf im Neufelder „worst case“ sechs Zähler weg sein. Und dann müsste die Dwornikowitsch-Elf darauf hoffen, dass es heuer nur einen Absteiger gibt. In diesem Fall dürfte es aber keinen Nordabsteiger in der BVZ Burgenlandliga geben. Eher unwahrscheinlich, sind doch zwei der sechs bis sieben bedrohten Teams aus der Nordgruppe (Klingenbach, Wallern).

Was die Neufelder derzeit massiv schwächt? „Unsere Offensive lässt komplett aus. Und das wird uns zum Verhängnis.“ So wie jetzt gegen den SK Pama, „ich kann es schon gar nicht mehr hören“, schüttelt Dwornikowitsch den Kopf. „Alle gratulieren uns nach dem Spiel, wie super wir nicht gespielt hätten. Aber das hilft uns nichts, wenn wir keine Tore machen und keine Punkte holen.“

Ob gegen Zurndorf die Fetzen fliegen werden? „Im Hinspiel war es angeblich so. Aber das war vor meiner Zeit. Es wird sicher eine umkämpfte Partie.“