Erstellt am 09. Oktober 2013, 09:01

In Überzahl noch das Match verloren. Niederlage / Mit einem Mann mehr gingen die Sankt Georgener gegen Draßburg als Verlierer vom Platz. Von Philipp FrankSANKT GEORGEN/EISENSTADT - DRASSBURG 1:2. „Den Trainerwechsel habe ich wieder gebraucht“, klagte Sankt Georgen-Coach

Daniel Wind (r.) und seine Sankt Georgener mussten sich dem ASV Draßburg daheim überraschend mit 1:2 geschlagen geben. Die Gäste erzielten in Unterzahl noch den Siegestreffer. Flöp  |  NOEN, Flöp

Von Philipp Frank

SANKT GEORGEN/EISENSTADT - DRASSBURG 1:2. „Den Trainerwechsel habe ich wieder gebraucht“, klagte Sankt Georgen-Coach Sepp Lackner vor dem Match gegen Draßburg.

Franz Weiss hat unter der Woche das Traineramt beim ASV Draßburg von Damir Todorovic übernommen. Seine Handschrift war schon zum Teil zu lesen. Dennoch hätten die Hausherren die Partie gewinnen müssen.

„Wohl schwächste Halbzeit bislang von uns“

„Wir haben durch Roman Tullis, Christopher Majer, Martin Dorner und Christopher Pinter gute Chancen vergeben. Es war aber sicher auch die wohl schwächste Halbzeit bislang von uns“, ärgerte sich Lackner. Seine Mannschaft spielte zwar gefällig, vergab aber zu viele Möglichkeiten.

Besser machten es da die Gäste. Nach einem unnötigen Eberl-Foul an der Cornerfahne, kam Elmir Hrustanbegovic beim Abpraller völlig frei zum Schuss. Das Leder ging durch einige Spieler hindurch und am Fünfer stand Ofner goldrichtig und lenkte den Ball unhaltbar ins Tor (30.).

Nach Heimpleite nun Wiedergutmachung 

Nach dem Seitenwechsel boten die Heimischen fast nur mehr Einbahn-Fußball. Stephan Grafl sorgte mit einem Schlenzer ins lange Eck für den verdienten Ausgleich (72.). Doch die Gäste kamen durch den brandgefährlichen Holger Knartz in Unterzahl – Hrustanbegovic sah wegen Kritik Gelb-Rot – noch zum Siegestreffer.

„Wahnsinn, der setzte sich nach einem Einwurf gegen drei Gegenspieler durch. Da hat die Zuordnung wieder einmal nicht gepasst“, so der UFC-Betreuer. In der Nachspielzeit vergab Majer die Riesenchance auf den Ausgleich, doch er kam zu überrascht an den Ball und schoss mit dem verkehrten Fuß.

„Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und wieder eine Möglichkeit ausgelassen, weiter nach vorne zu kommen. Aber da sind wir nur selber schuld“, so Sepp Lackner.

Vorschau: Am Freitag (18.30 Uhr) geht es wieder daheim weiter – diesmal gegen Pinkafeld. „Das wird eine lebhaftere Partie als gegen Draßburg. Aber daheim wollen wir gewinnen“, so der Sankt Georgen-Trainer. Domenic Steinhauser ist gesperrt (fünfte gelbe Karte). Goalie Philip Fennes ist auch schon auf dem Weg der Besserung und kann mittlerweile wieder Laufeinheiten absolvieren.