Erstellt am 24. Juni 2015, 08:09

von Christopher Ivanschitz

Starker Europacup-Auftritt in Deutschland. Johannes Hahnekamp und Matthias Prantl überzeugten – Fuchs denkt ans Aufhören.

UES-Nachwuchsathlet Matthias Prantl ist der Newcomer bei den Eisenstädtern und konnte beim Europacup-Meeting in Gera einmal mehr überzeugen. Der Donnerskirchner sicherte sich in seiner Altersklasse den Sieg. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Mitten in der europäischen Spitze positionierte sich UES-Athlet Johannes Hahnekamp beim Wettkampf in Deutschland. Der Eisenstädter bewies mit einem sechsten und einem siebenten Rang im Europacup tolle Form und machte somit für den EM-Kader auf sich aufmerksam.

Mit dem sechsten Platz im Punkterennen über 5000 Meter zeigte der Burgenländer wohl eines der besten Langstreckenrennen seiner Karriere. Er fuhr ein taktisch kluges Rennen, sparte sich seine Energie bis zum Schluss und holte sich im Zielsprint als Dritter noch einen Punkt, der ihn auf den insgesamt sechsten Platz brachte.

Kräftiges Lebenszeichen des UES-Nachwuchs

Nicht ganz nach Wunsch lief es für Teamkollegin Susanne Fuchs. Sie konnte zwar ebenfalls im Punkterennen einen Erfolg verbuchen, indem sie die ehemalige Marathon-Weltcupsiegerin Renata Karabova hinter sich ließ.

Das Meeting in Gera könnte dennoch der letzte Europacupbewerb der Eisenstädterin gewesen sein: „Mein Ziel war nochmals eine Qualifikation für die EM. Falls das mit den bestehenden Ergebnissen nicht klappt, werde ich meine internationale Karriere beenden und mich auf die nationale Langstreckenserie, den Austrian Inline Cup, konzentrieren“, kommentiert Fuchs die aktuelle Karrieresituation.

Aufhorchen ließ einmal mehr der Nachwuchs der Eisenstädter. In der Altersklasse AK10 der Burschen gewann Matthias Prantl erneut bei einem internationalen Bewerb seine Bahndistanzen. Der junge, talentierte Donnerskirchner, der erst seit zwei Jahren intensiver beim Union-Verein trainiert, hat somit eine rasante Leistungsentwicklung hinter sich.