Erstellt am 25. Juli 2012, 00:00

Junge mit Potenzial und ein „Goldgriff“. 2. LIGA NORD / Die Breitenbrunner setzen heuer wieder auf einheimische Kicker und einen „Duro-Bomber“ im Angriff.

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VON MARTIN PLATTENSTEINER

Zwar ging die Testpartie beim ASK Mannersdorf mit 1:4 verloren, doch Breitenbrunns Trainer Manfred Riedmayer sah durchwegs Positives. Gegen die mit Stars wie Alan Orman, Yüksel Saryar oder Stefan Feitsch gespickte Gastgebertruppe könne man laut Riedmayer „ruhig verlieren“.

Die Breitenbrunner mussten auf den Einsatz ihrer Legionäre verzichten – Lubomir Kordanic fällt noch länger aus und Peter Melek hatte sich krank gemeldet. So lief der SCB mit sieben einheimischen Kickern ein, auf der Ersatzbank saß mit Christopher Strohmayer lediglich ein Spieler.

Einstudiert wurde in den letzten Wochen ein 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld. „Das klappt eigentlich schon recht gut“, meint Coach Riedmayer. Im Sturm setzt er auf die Treffsicherheit von Neuzugang Durojayr „Duro“ Orlanrewaju. Der „Duro-Bomber“ traf in den letzten Testpartien immer wieder ins Netz und erweist sich schon jetzt als Goldgriff. Duro kam zwar vom ASK Bruck, ist im Fußballburgenland aber kein Unbekannter. In Rohrbach und in Sankt Martin bewies er auch schon seine Torgefährlichkeit.

Youngsters Rihs und  Vargyas am Sprung

In den kommenden Wochen erfolgt unter Riedmayer der sukzessive Einbau von jungen Eigenbauspielern. „Sascha Rihs und Thomas Vargyas bekommen demnächst ihre Chance“, so der Trainer. „Die Burschen haben sehr wohl ein großes Potenzial.“

Trainiert werden muss in den kommenden zwei Wochen jedoch noch am Trainingsplatz. Das Hauptspielfeld wurde von einem Fachmann, der auch den Rasen im Hannappi-Stadion betreut, entlüftet, in den beiden Strafräumen wurden neuen Rasenziegel verlegt. „Jetzt muss nur mehr das Sportliche passen“, so Riedmayer abschließend.