Erstellt am 05. März 2014, 10:48

von Angela Pfalz

Kampf ums Leiberl und um die Schale. 2. Liga Nord | Robert Haager beschäftigen in Wimpassing „Luxusprobleme“. Aber auch in Trausdorf läuft alles „plangemäß“.

Trausdorf-Stürmer Marian Pop stand nach seiner Verletzungspause gegen Klingenbach wieder in der Startformation. Foto: Ivansich  |  NOEN, Ivansich
Von Angela Pfalz

Knapp zweieinhalb Wochen vor Saisonbeginn hat Wimpassing-Trainer Robert Haager zwar schon eine Stammformation im Kopf, weil alle Spieler fit sind und Wimpassing nun auch „in der Breite besser aufgestellt ist“, habe der Kampf ums Leiberl begonnen. Eine Tatsache, die den Trainer freilich wenig stört.

„Die Stimmung ist trotzdem gut“, meint Haager. Neben diesem „Luxusproblem“ gibt es tatsächlich auch ein Manko beim Tabellenführer. „Wir gehen mit unseren Chancen zu leichtfertig um“, sagt der Trainer. In den noch ausstehenden Wochen bis zum Rückrundenauftakt in Leithaprodersdorf will er aber auch das noch abstellen.

Trausdorfs Pop gab gegen Klingenbach sein Comeback

Einer der größten Konkurrenten Wimpassings im Kampf um die Meisterschaft ist der SC Trausdorf, der zuletzt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Nun ist aber Besserung in Sicht: Marian Pop gab im Testspiel gegen Klingenbach sein Comeback.

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Die Kraft reichte schon für 75 Minuten, in denen er schon wieder fast der Alte war. Marco Ponweiser und Darko Radic sind nach wie vor angeschlagen. Während Obmann Karl Barilich mit Ponweiser zum Rückrundenauftakt rechnet, ist er mit dieser Prognose für Radic, dem eine Bänderüberdehnung zu schaffen macht, vorsichtiger. „Sonst läuft aber alles plangemäß“, so Barilich vor dem freitägigen Testspiel gegen Siegendorf.

Wallerns Denk nach Torstangen-Kollision unverletzt

Auch beim Viertplatzierten Apetlon gab es diese Woche das Comeback eines Verletzten. Edwin Loos meldete sich im Test gegen Neckenmarkt überhaupt gleich mit drei Treffern zurück. In Bestbesetzung konnte Apetlon aber zuletzt nicht antreten. Julian Thaler fehlte aufgrund von Leistenproblemen, Stefan Thaler wegen seiner Schulterverletzung und auch Stefan Wegleitner war in Neckenmarkt nicht dabei. Am Samstag steht bei Apetlon der nächste Test auf dem Programm. Gegner ist dann St. Andrä.

Betrachtet man die top Vier der Liga, so ist es um den USC Wallern am ruhigsten – und das nicht nur, weil sich der Tabellenzweite in puncto Transfers zurückgehalten hat. Auch von Verletzungen ist Wallern verschont geblieben.

Zwar machte Johannes Denk beim Spiel gegen die Parndorf 1b unliebsame Bekanntschaft mit der Torstange, verletzt dürfte er sich dabei aber nicht haben. Überhaupt blickt man der Rückrunde in Wallern unaufgeregt entgegen. Wohlwissend, dass Wimpassing und Trausdorf nun die besseren Karten haben.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Angela Pfalz aus der dieswöchigen Neusiedler BVZ: